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Sonntag, 20.11.2011 10:24

WiWo: Vodafone macht BMW unglücklich

aus dem Bereich Mobilfunk

Es sollte ein großer Wurf werden, am Ende wurde es eine große Schlappe: BMW, gerade erst mit seinen Telekommunikationsverträgen von Telefónica Deutschland zu Vodafone gewechselt, kehrt zur Telefónica-Kernmarke o2 zurück. Das berichtet die "Wirtschaftswoche" in einer Vorabmeldung am Wochenende.

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Vodafone kann Versprechen nicht halten

Als Grund nennt das Magazin, dass Vodafone die versprochenen Leistungen nicht wie vereinbart bis Jahresende liefern könne. Aus Unternehmenskreisen habe es geheißen, dass einige Zusagen wegen "Ungereimtheiten bei den Modalitäten" nicht eingehalten werden könnten. Für BMW offenbar Grund genug, von dem ausgehandelten Vertrag zurückzutreten. Für Vodafone ein Desaster, da der Automobilkonzern nicht nur in Deutschland zu dem britischen Telekommunikationskonzern gewechselt wäre, sondern auch in Großbritannien, Österreich und zehn weiteren Staaten.

Unklar ist, was die Rückkehr zu Telefónica im Detail zu bedeuten hat. Laut "Wirtschaftwoche" gehen o2-Manager davon aus, dass der Vodafone-Vertrag gekündigt wurde und BMW für mindestens zwei weitere Jahre einer der größten o2-Kunden bleiben wird. Bei Vodafone spricht man hingegen von "zeitlichen Verzögerungen bei der Migration". Heißt: sind alle Probleme behoben, soll der Wechsel von 40.000 Mobilfunkanschlüssen zu Vodafone doch noch stattfinden.

Hayo Lücke
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