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Montag, 14.11.2011 08:51

Dell XPS 14z im Test: Starkes Design-Subnotebook

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Besonders schlanke und leichte Subnotebooks mit Windows-Betriebssystem und Intel-Prozessor wagen derzeit einen Großauftritt, um dem beliebten Apple Modell MacBook Air gemeinsam als Gruppe der Ultrabooks entgegenzutreten. Nicht jeder große PC-Hersteller hat bereits ein eigenes Ultrabook vorgestellt, was nicht heißt, dass keine anderen flachen und leistungsstarken Mobil-Geräte in Arbeit sind. Dell hat sich zum Beispiel noch nicht offiziell auf den Ultrabook-Pfad gegeben, mit dem XPS 15z aber bereits im Sommer den Grundstein für eine schlanke und gleichzeitig starke Laptop-Serie gelegt. Am 15. November startet nach dem 15-Zoll-Modell nun ein Exemplar mit 14-Zoll-Display, das XPS 14z.

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XPS 14z Test – Inhalt

  • Seite 1: Äußerlichkeiten, Display und Eingabegeräte
  • Seite 2: Akkulaufzeit, Schnittstellen und Hardware
  • Seite 3: Software, Fazit und Info-Tabelle

Dells derzeit flachstes Notebook

Mit einer Bauhöhe von lediglich 23 Millimetern (mm) ist das 335 x 234 mm große XPS 14z das derzeit flachste Notebook aus dem Hause Dell. So dünn wie die Ultrabooks ist es aber nicht: Je nach Modell und Messpunkt sind die Laptops mit 3 bis 18 mm noch flacher. Zudem ist das XPS 14z genau wie der große Bruder Dell XPS 15z (Test) ebenmäßig und nicht spitz zulaufend geformt. Das Aluminium-Gehäuse mit einer Magnesiumlegierung und matter Oberfläche wirkt daher schon optisch schwerer - und das ist es auch. Während die Ultrabooks maximal 1,4 Kilogramm (kg) auf die Waage bringen, ist Dells neuestes Subnotebook mit rund 2 kg deutlich massiger. Dadurch macht es aber auch einen sehr wertigen und stabilen Eindruck, die abgerundeten Kanten und das ausgefeilte Design sorgen dafür, dass trotzdem ein leichtfüßiger und moderner Look entsteht. Ins Auge stechen nicht nur die auffälligen Lautsprechergitter, die hübsch geformten Tasten und die verzierten Scharniere, sondern vor allem der Bildschirm.

Dell XPS 14z im Test
Schmaler Rahmen und schicke Tastatur - das XPS 14z ist rundherum ein Design-Notebook. Bilder: Dell

13-Zoll-Rahmen mit 14-Zoll-Display

Wie Dell betont, misst das Display 14 Zoll, obwohl es in einem 13,3-Zoll-Deckel steckt. Der Rahmen ist deshalb sehr schmal, wenn auch nicht nahtlos. Die Scheibe misst diagonal knapp 37 Zentimeter (cm), schaltet man das Notebook ein, macht sich aber noch ein schwarzer Rahmen bemerkbar. Schlussendlich ergibt sich diagonal eine Bildfläche von 35 cm mit einer Auflösung von 1.366x768 Pixeln (HD). Gerade jetzt im Herbst, wenn die tiefstehende Sonne durch das Fenster scheint, enthüllt die spiegelglatte Oberfläche neben ihrer schönen Optik auch die Schattenseiten: Die Umgebung spiegelt sich bei ungünstiger Sitzposition stark, was die Strahlkraft der Farben und die Schwarzsättigung noch schwächer wirken lässt als sie bei guten Voraussetzungen sind; und auch dann sind sie eher durchschnittlich. Der kleine vertikale Blickwinkel verstärkt diesen Eindruck. Hingegen positiv ist der große horizontale Blickwinkel, der auch von der Seite schauenden "Mitsehern" eine klare Anzeige offenbart. Bei der Helligkeit hätte Dell etwas verschwenderischer sein dürfen. Bei Sonnenschein und Reflexionen ist auch die hellste Einstellung nicht zu übertrieben. Am oberen Rand ist eine 1,3-Megapixel-Webcam in Gesellschaft von zwei Mikrofonen eingelassen worden, für Videochats bringt der Laptop also alles mit.

Schön und praktisch: Tastaturbeleuchtung

Wenn die Sonne untergegangen ist und das Notebook im dunklen Zimmer bedient werden soll, kann sich der Besitzer über eine Tastaturbeleuchtung freuen. Die Leuchtkraft lässt sich abschwächen und auf Wunsch auch komplett abstellen und setzt der an sich schon überzeugenden Tastatur ein i-Tüpfelchen auf. Zwar gibt es keinen separaten Nummernblock, dafür ist genügend Raum zum bequemen 10-Finger-Schreiben vorhanden. Das Touchpad ist ebenfalls großzügig und lässt daher viel Platz für Mehrfingergesten.

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