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Dienstag, 08.11.2011 08:54

iPhone 4 S im Test - Hardware top, Akku ein Flop

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Es gilt als das Kulttelefon überhaupt und als wohl schillerndster Stern am Smartphone-Himmel: das iPhone von Apple. Der Hype und das Multimediatelefon ebbt auch dann nicht ab, wenn ein neues Modell vorgestellt wird, das sich optisch praktisch nicht vom Vorgänger unterscheidet. So geschehen beim neuen Modell iPhone 4 S, das von außen betrachtet verglichen mit dem iPhone 4 eigentlich nur eine Änderung vorweisen kann: eine Rahmenantenne, die nicht mehr aus zwei, sondern nun aus drei Teilen besteht. Das war's? Mitnichten! Das neue iPhone hat weit mehr Verbesserungen zu bieten. Unter der Haube hat Apple seine vielleicht schärfste Waffe ordentlich verbessert und aktualisiert. Wir haben das Telefon einem mehrwöchigen Test unterzogen und viele Stärken, aber auch einige Schwächen entdeckt.

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Ohne Apple ID funktioniert nichts

Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass das iPhone 4 S in drei Speicher-Varianten angeboten wird: mit 16, 32 und 64 Gigabyte (GB). Mit der 64-GB-Version, die wohl nur für echte Multimedia-Fans benötigt wird, haben wir uns intensiv auseinandergesetzt. Geliefert werden neben dem Endgerät auch ein kabelgebundenes Stereo-Headset, ein USB-Datenkabel und ein Netzteil, das den Akku des Smartphones in etwa zwei Stunden auflädt. Apropos Akku: wie von vorherigen iPhone-Modellen gewohnt, ist der fest in das Gerät integriert, ist also nicht ohne Weiteres auswechselbar.

Entsprechend unterscheidet sich auch das Einlegen der SIM-Karte von anderen Smartphone-Modellen. Die Mobilfunkkarte muss in einen Slot an der rechten Seite eingelegt werden, der sich nur mit einem ebenfalls im Lieferumfang enthaltenen Mini-Pin öffnen lässt. Das ist recht kompliziert und erfordert Fingerspitzengefühl. Ist die SIM eingelegt, begleitet ein umfangreicher Einrichtungsassistent durch die Inbetriebnahme. Anders als früher ist es zwar nicht mehr notwendig, das Handy vor dem Erstgebrauch mit einem Rechner und der iTunes-Software zu koppeln, weiterhin ist aber zur Registrierung eine Apple ID notwendig, um das Gerät mit all seinen Funktionen nutzen zu können. Nur so ist zum Beispiel ein Zugriff auf die Musiksammlung von iTunes, den App Store oder eine Daten-Synchronisation mit der iCloud möglich.


Das iPhone 4 S von Apple. Nicht nur in Schwarz, sondern auch in Weiß ein Hingucker. Bilder: onlinekosten.de

Schwer und glatt

Rundum solide ist die Verarbeitung des Telefons mit seinen abgerundeten Kanten. Das war schon beim iPhone 4 der Fall und trifft entsprechend auch auf den Nachfolger zu. In den bereits angesprochenen dreigeteilten Metallrahmen wurde eine verbesserte Antenne integriert, die das Telefon zu einem "Welttelefon" macht. Denn: es ist nicht nur in GSM- und UMTS-Netzen nutzbar, sondern auch in CDMA-Netzen, die zum Beispiel in weiten Teilen der USA zum Einsatz kommen. Großes Plus: Probleme mit dem Empfang, die wir beim iPhone 4 dokumentieren konnten, sind beim 4 S nicht mehr zu beobachten.

Was aber jeder potenzielle Nutzer der aktuellen iPhone-Generation beachten sollte: Mit Abmessungen von 115x59x9 Millimetern ist das Telefon zwar schön flach, mit einem Gewicht von 140 Gramm allerdings auch recht schwer und zudem sehr glatt. Verantwortlich dafür sind die Glas-Oberflächen auf der Vorder- und Rückseite. Jedem iPhone-Nutzer ist zu empfehlen, eine Schutztasche für das Telefon besorgen, um etwaige Glasschäden bei einem Fall auf den Boden zu vermeiden.

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    Zuletzt kommentiert von CremeDeLaCreme am 15.11.2011 um 22:05 Uhr
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