Etwas dezenter und mit einer besseren Ausstattung präsentiert sich das Asha 300 der Weltöffentlichkeit. Es wird schon im Laufe des vierten Quartals ausgeliefert und soll ohne Vertrag 85 Euro kosten.
Nokia Asha 300
Das 113x50x13 Millimeter kleine und 85 Gramm leichte Telefon ist mit einer Quadband-Antenne ausgestattet und dadurch rund um den Erdball in GSM-Netzen einsetzbar. Doch nicht nur das: es funkt auch in UMTS-Netzen und gestattet auf Basis von HSDPA schnelle Internetdownloads. Schade ist, dass auch bei diesem Modell ein Display mit einer diagonalen Abmessung von nur 2,4 Zoll verbaut wurde - mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln, bis zu 262.000 darstellbaren Farben und Touch-Unterstützung. Der interne Speicher fällt mit 140 Megabyte klein aus, ist aber um bis zu 32 Gigabyte erweiterbar, wenn eine optional erhältliche microSD-Karte in das Gerät eingelegt wird.
1-Gigahertz-Prozessor integriert
Herzstück des Telefons ist ein Prozessor, der mit 1 Gigahertz getaktet ist. Für ein Telefon dieser Preisklasse ein neuer Meilenstein. Vorinstalliert sind nicht nur die Applikationen WhatsApp und Facebook, sondern auch das Kultspiel Angry Birds in einer Schnupperversion. Außerdem nutzbar: eine 5-Megapixel-Kamera, die Videoaufnahmen allerdings nur im qualitativ schwachen VGA-Modus erlaubt. Abgerundet wird der Funktionsumfang durch einen MP3-Player, ein RDS-Radio, eine Bluetooth-Schnittstelle (Version 2.1) und ein 2.000 Kontakte fassendes Adressbuch. Die Sprechzeit liegt nach Angaben des Herstellers bei bis zu sieben Stunden, die Bereitschaftszeit bei maximal 24 Tagen. Zu haben wird das Asha 300 in insgesamt sechs Farben sein.
Umfangreicher ausgestattet sind die Modelle Asha 300 (links) und Asha 303. Bilder: Nokia
Nokia Asha 303
Last but not least schickt Nokia ebenfalls schon im Laufe des vierten Quartals das Asha 303 ins Rennen. Es soll 115 Euro ohne Vertrag kosten und ist mit einer physischen QW4ERTZ-Tastatur unter dem Display versehen worden.
Mit Abmessungen von 117x56x14 Millimetern ist es deutlich breiter als das Asha 300 und wiegt mit 97 Gramm auch mehr. Der Touchscreen ist mit einer Diagonalabmessung von 2,6 Zoll etwas größer, verglichen mit anderen Smartphones aber trotzdem sehr klein. Die Anzahl der darstellbaren Farben (262.000) und die Auflösung fallen mit 320x240 Pixeln vergleichsweise gering aus. Ebenso der interne Speicher (170 Megabyte), der über eine microSD-Karte aber um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden kann.
Nutzbar ist das Asha 303 sowohl in GSM- als auch in UMTS-Netzen. Im Inneren werkelt ein 1-Gigahertz-Prozessor, eine 3,2 Megapixel-Kamera soll für das Festhalten von Schnappschüssen nutzbar sein. Der Umfang an Extras fällt üppiger aus als beim Asha 300: Bluetooth (Version 2.1), Radio, MP3-Player und eine WLAN-Schnittstelle. Die maximal mögliche Sprechzeit gibt Nokia mit acht Stunden, die Bereitschaftszeit mit bis zu 35 Tagen an.