Anzeige:

Sonntag, 23.10.2011 18:53

Wurm Duqu sorgt weiter für Aufsehen

aus dem Bereich Sonstiges

Hinter der neuen Schadsoftware "Duqu" vermutet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach einem "Spiegel"-Bericht staatliche Institutionen. Die Machart des Programms und die Vorgehensweise der Urheber sprächen "für eine Professionalität, wie es sie gemeinhin nur in nachrichtendienstlichen und militärischen Kreisen sowie im Bereich der hochklassigen Wirtschaftsspionage gibt", sagte der Leiter des BSI-Lagezentrums, Stefan Ritter, dem Nachrichtenmagazin.

Anzeige

Behörden informieren

BSI-Präsident Michael Hange rief Unternehmen auf, den Behörden zu melden, wenn ihre Systeme mit dem neu entdeckten Trojaner "Duqu" befallen sein sollten. Zwar bestehe eine Meldepflicht von IT-Sicherheitsvorfällen nur für die Bundesverwaltung, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). "Wir setzen aber darauf, dass im gemeinsamen Sicherheitsinteresse - wie in der Vergangenheit - Betroffene mit dem BSI zusammenarbeiten."

Bisher seien dem Institut keine "Duqu"-Fälle bekannt geworden. Der Software-Konzern Symantec hatte in der vergangenen Woche erstmals vor dem neuen Wurm gewarnt, der gezielt Unternehmen wie Entwickler von Industrieanlagen ausspähen sollte. Laut "FAS" wurde er programmiert, um Daten von den Herstellern industrieller Kontrollsysteme auszuspionieren, die für eine künftige Attacke auf solche Anlagen genutzt werden könnten.

Stuxnet als Vorbild

Experten sprachen von einer Art "kleinem Bruder" des berüchtigten "Stuxnet". "Duqu" enthalte Teile von dessen Software-Code. Mit "Stuxnet", dem berüchtigten Virusprogramm, wurde wahrscheinlich das iranische Atomprogramm sabotiert.

Ein Siemens-Sprecher teilte der "FAS" mit, derzeit sei im Unternehmen "kein Befall von Computern mit dem Computerwurm "Duqu" bekannt". Siemens ist dem Bericht zufolge Weltmarktführer für Steuersysteme und stellt jedes dritte weltweit verkaufte Steuergerät her.

Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 17.04.2014
"WSJ": Bitcoin-Börse Mt.Gox gibt auf
HTC One (M8): Bei o2 jetzt auch in "Amber Gold"
Nokia warnt vor Stromschlaggefahr bei Lumia-2520-Ladegeräten
WordPress 3.9 veröffentlicht: Mehr Komfort beim Editieren
Chrome Remote Desktop: Per Android auf einen Rechner zugreifen
Preview-Start: Zattoo-Konkurrent Magine lockt mit 65 Gratis-Sendern
Bericht: Yahoo will Google-Suche als iPhone-Standard ablösen
Amazon-Mitarbeiter streiken wieder - in Bad Hersfeld und Leipzig
Kim Dotcom soll Vermögen zurückerhalten
Google: Fallende Werbepreise nagen am Gewinn
Google reicht Patent für Kamera-Kontaktlinse ein
Springer-Chef Döpfner: "Wir haben Angst vor Google"
Mittwoch, 16.04.2014
SBBS und Gilat: Sat-Internet mit bis zu 20 Mbit/s über Astra 2E
Türkei: Twitter & Co. sollen Büros eröffnen
Gewerkschaft der Polizei: Verzicht auf Vorratsdatenspeicherung wäre "Katastrophe"
Weitere News
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
Root Server
Mit einem Root Server haben Sie vollen Zugriff und richten ihren Dedicated Server komplett selbst ein.
Einfach einen Apache Server oder einen Webserver mit Windows Server 2003 erstellen - sie haben freie Hand.
Auch vServer sind kein Problem. Mit Plesk oder Confixx ist die Konfiguration schnell erledigt.
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs