Kurz nach Veröffentlichung der ersten Vorab-Version von Opera 12 ist auch für die aktuelle Variante des Browsers für Mac OS X, Linux und Windows ein Update erschienen. Die Aktualisierung auf Opera 11.52 schließt unter anderem eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke bei der Verarbeitung von SVG-Grafikdateien, die mittels präparierter Schriften zum Einbringen von Schadcode genutzt werden konnte.
Anzeige
| ||
Weniger Abstürze, mehr Sicherheit
Entfernt wurden zudem zwei Bugs, die bislang zum Absturz des Programms bei Regulierung der Lautstärke in HTML5-Videos sowie beim Herunterladen von Dateien über das BitTorrent-Netzwerk führten.
Ebenfalls behoben haben die Entwickler eine Schwachstelle, die eine Manipulation der Fehlerseite der sogenannten X-Frame-Options erlaubte. Mittels dieser Codebefehle ist es Website-Administratoren möglich, die Verwendung von Frames zu beschränken, um etwa spezielle Angriffe wie sogenannte Clickjacking-Attacken auf Seitenbesucher zu verhindern.
Installation unter Ubuntu 11.10 wieder möglich
Ein weiteres Problem betraf ausschließlich Ubuntu-Nutzer. Dabei führte die Verwendung einer nicht vom Betriebssystem unterstützten Kompressionsmethode (lzma) dazu, dass das Opera-Installationspaket unter Ubuntu 11.10 nur über Umwege geöffnet werden konnte. Eine Alternativlösung soll nun Abhilfe schaffen.
Bestehende Programmversionen erhalten das Update auf Opera 11.52 wie üblich automatisch. Wer manuell nachhelfen will, findet die entsprechenden Optionen im Opera-Menü unter Hilfe – Auf Updates überprüfen. Weitere Informationen finden sich auf der Opera-Homepage sowie in den Changelogs.


