Anzeige:

Samstag, 22.10.2011 15:01

Motorola MotoActv: Android-Gadget für Sportler

aus dem Bereich Mobilfunk

Mit LiveView präsentierte Sony Ericsson im vergangenen Jahr ein per Bluetooth gekoppeltes Handgelenks-Display für Android-Telefone, das trotz innovativer Ideen und günstigem Preis in unserem Test letztendlich nicht ganz überzeugen konnte. Nun wagt sich auch Motorola mit einem solchen Gadget hervor. Das 35 Gramm leichte MotoActv verfügt zwar über deutlich mehr Funktionen als LiveView, ist allerdings auch um ein Vielfaches teurer.

Anzeige

Android-Gadget für sportaffine Technikfans

Als Zielgruppe definiert die Google-Tochter dabei sportaffine Smartphone-Nutzer, die ihre Trainingserfolge dokumentieren und vergleichen wollen. Aufgezeichnet werden dabei Zeit, Distanz, Geschwindigkeit, und verbrannte Kalorien. In Kombination mit den neuen optional erhältlichen Sportkopfhörern SF500 (99 Dollar) und SF700 (149 Dollar) lässt sich zudem der Herzrhythmus überwachen. Der Puls wird direkt am Ohr gemessen – ein zusätzlicher Brustgürtel ist damit überflüssig. Zudem unterstützt MotoActv den Übertragungsstandard ANT+ für die kabelfreie Anbindung kompatibler Körpersensoren. Über weiteres Zubehör ist auch die Nutzung als Fahrradcomputer möglich. Die Anzeige der Informationen übernimmt jeweils das farbige Touchscreen-Display im Format 1,6 Zoll.

Die Erfassung der übrigen Daten erfolgt per GPS- und Beschleunigungssensor sowie Motorolas neue Accusense-Technologie. Für eine Analyse des eigenen Leistungsstandes unter Einbezug der registrierten Performance-Werte stehen MotoActv-Nutzern unter www.motoactv.com diverse Auswertungstools, Fitnesspläne und Expertentipps zur Verfügung. Individuelle Stärken und Schwächen sollen dabei berücksichtigt werden. Wird das Gerät zusätzlich mit einem Android-Smartphone per Bluetooth 4.0 gekoppelt, erfolgt eine Synchronisation der Daten auf Wunsch jederzeit automatisch über mobiles Internet und die im Android Market erhältliche MotoActv-App. Anschließend ist das kleine Display ebenfalls in der Lage, eingehende Anrufe und Textnachrichten anzuzeigen.

Motorola MOTOACTV
Mit dem Motorola MotoActv können Sportbegeisterte Trainingsdaten aufzeichnen und gleichzeitig Musik hören.
Bilder: Motorola / Montage: onlinekosten.de

MP3-Player mit bis zu 16 Gigabyte Speicher inklusive

Auf und abseits der Laufstrecke kann das Tool im Uhrenformat zudem als FM-Radio oder MP3-Player eingesetzt werden. Bis zu 4.000 Musiktitel sind dabei je nach Kapazität abspielbar. Der interne Speicherplatz beträgt modellabhängig 8 oder 16 Gigabyte (GB). Befüllen lässt sich das Gerät am PC per USB-Kabel mit der MotoCast Desktop Suite. Sämtliche Komponenten des 46 x 46 x 9,6 Millimeter messenden MotoActv werden darüber hinaus durch ein Gehäuse mit kratz- und stoßfester Abdeckung aus Corning Gorilla-Glass geschützt. Flüssigkeiten wie Schweiß und Regen soll es gleichermaßen mühelos widerstehen können wie Stürzen oder Erschütterungen. Ein Licht-Sensor sorgt zudem je nach Umgebungsbeleuchtung für die automatische Anpassung der Display-Helligkeit.

Die maximale Akkulaufzeit beträgt dabei laut Motorola abhängig von Innen- oder Außeneinsatz zwischen fünf und zehn Stunden im Dauerbetrieb sowie bis zu zwei Wochen im Stand-by-Modus. Das neue Motorola-Accessoire ist ab November zunächst nur exklusiv bei Verizon Wireless in den USA zu Preisen von 249 Dollar für das 8-GB-Modell sowie 299 Dollar für die Top-Version erhältlich. Die Vermarktung in Europa sowie Lateinamerika startet im ersten Quartal kommenden Jahres. Zu Euro-Preisen ist zwar noch nichts bekannt; ein Schnäppchen wir der kleine Sportbegleiter aber mit Sicherheit nicht und dürfte wohl nur eine ebenso technik- und fitnessaffine wie zahlungskräftige Käuferschaft begeistern.

Christian Wolf
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 31.07.2014
Französischer Mobilfunker Iliad will Telekom-Tochter T-Mobile US übernehmen
Lenovo C1 will Google Glass mit längerer Akkulaufzeit schlagen
Unitymedia und Kabel BW: HD-Option im August kostenlos
Telekom: Diese 57 Ortsnetze sind bereits fit für VDSL 100 mit Vectoring
Dank Spider-Man und Playstation 4: Gewinnsprung für Sony
Facebook startet Gratis-Internet in Sambia
Schwere Sicherheitslücke in USB-Sticks entdeckt
Telekom kündigt Vectoring für erste Städte an - VDSL 100 für 5 Euro Aufpreis
Tchibo mobil feiert Jubiläum mit 10-Euro-Angeboten
Samsung: Gewinneinbruch bei Smartphone-Marktführer
Start der Vectoring-Liste ermöglicht baldige VDSL-Beschleunigung - viele Ausbauprojekte
D-Link-Router DIR-518L: WLAN ac für unterwegs
Amazon verschenkt Android-Apps im Wert von 100 Euro
Telekom: Störung der IP-Telefonie behoben
Amazon drängt auf niedrigere E-Book-Preise
Weitere News
Video on Demand
Trotz Kabel digital oder IPTV nix Interessantes gefunden?
Abhilfe schafft Video on Demand.
Per Download oder Videostream über das DSL Kabel kommen aktuelle Filme und Serien direkt nach Hause.
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
DSL 16000
DSL Turbo und ganz oben dabei im DSL Speed Test:
Mit DSL 16000 durchs Internet und alle Vorzüge wie Internettelefonie und Internet TV genießen.
Alle Anbieter von DSL und dem schnellen VDSL in der Übersicht.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs