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Mittwoch, 19.10.2011 23:30

eBay: Mehr Umsatz und Gewinn im dritten Quartal

aus den Bereichen Computer, Sonstiges

Die Online-Handelsplattform eBay hat im dritten Quartal mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32 Prozent auf 2,97 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro), wie eBay am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte.

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PayPal-Geschäft legt um 32 Prozent zu

Dazu trug allerdings auch der Zukauf des Onlinehandels-Dienstleisters GSI bei. "Der Onlinehandel gedeiht weiter", sagte Konzernchef John Donahoe am Mittwoch am Firmensitz im kalifornischen San Jose. Allerdings muss Ebay hohe Beträge etwa in die Entwicklung neuer Produkte stecken, um am Ball zu bleiben. Das nagt am Gewinn. Der Gewinn rückte um 14 Prozent auf 491 Millionen Dollar vor.

Besonders stark legte das Geschäft mit PayPal zu - um 32 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Zu Quartalsende konnte der Bezahldienst 103 Millionen aktive Nutzerkonten verbuchen. Dies entspricht einem Plus von 14 Prozent gegenüber 2010. Im Kerngeschäft Handel mit der weltgrößten Online-Auktionsplattform stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 1,65 Milliarden Dollar. Die restlichen gut 200 Millionen Dollar entfielen auf GSI. Die Sparte bietet Dienstleistungen rund um Online-Shops und Marketing-Kampagnen an.

Verkaufte Artikel für knapp 15 Milliarden Dollar

Insgesamt wurden bei eBay Artikel (ohne Autos) im Wert von 14,7 Milliarden Dollar verkauft, das waren 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. Unter anderem dank eines starken Wachstums in Europa und günstiger Wechselkurse kamen davon mehr als 9 Milliarden Dollar außerhalb der USA zustande. Die 98,7 Millionen aktiven Nutzer bedeuteten im Jahresvergleich ein Plus von 6 Prozent. Für das vierte Quartal erwartet eBay ein anhaltendes Wachstum sowie zum Jahresende einen höheren Gesamtumsatz von bis zu 11,6 Milliarden Dollar. In Zukunft werde vor allem das mobile Geschäft auf Geräten wie Smartphones und Tablet-Computer zulegen, sagte eBay-Chef John Donahoe.

In diesem Jahr erwarte Ebay im mobilen Handelsgeschäft ein Geschäftsvolumen von 5 Milliarden Dollar. PayPal werde mehr als 3,5 Milliarden mobil umschlagen. So mancher Börsianer war dennoch enttäuscht. Nachbörslich fiel die Aktie um 4 Prozent. Auch den Ausblick empfanden manche Anleger als zu mager, denn eBay muss zulegen, um nicht den Anschluss an seinen großen Rivalen Amazon zu verlieren. Auch der weltgrößte Onlinehändler hatte zuletzt ein beeindruckendes Tempo vorgelegt, musste aber ebenso kräftig Geld für sein Wachstum in die Hand nehmen. Seine Zahlen fürs dritte Quartal legt Amazon kommende Woche vor.

Christian Wolf / dpa
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