Anzeige:

Dienstag, 18.10.2011 11:01

Volle Kassen: Software-Geschäft treibt IBM an

aus den Bereichen Computer, WebHosting

Das Geld strömt weiter in die Kasse des IT-Riesen IBM. Im dritten Quartal legte vor allem das Software-Geschäft kräftig zu. Insgesamt verbesserte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent auf 26,2 Milliarden Dollar (19,1 Mrd Euro). Als Gewinn blieben unterm Strich 3,8 Milliarden Dollar und damit 7 Prozent mehr hängen.

Anzeige

Wachstum durch Geschäft in Schwellenländern

Die Schwellenländer hätten maßgeblich zu dem Wachstum beigetragen, sagte Konzernchef Samuel Palmisano am Montag am Firmensitz in Armonk im US-Staat New York. Er hob zum wiederholten Male die Jahresprognose an und will nun 12,95 Dollar je Aktie im Gesamtjahr verdienen. Das ist deutlich mehr als im Jahr 2010. Dennoch waren die erfolgsverwöhnten Aktionäre unzufrieden. Sie hatten einen noch höheren Umsatz erwartet. Nachbörslich fiel der Kurs um annähernd 4 Prozent.

Die Aktionäre hatten in einem Punkt auch allen Grund, sich zu beschweren: IBM wuchs vor allem wegen Wechselkurseffekten. Diese herausgerechnet, lag das Umsatzplus nur noch bei 3 Prozent. Auf Basis der währungsbereinigten Zahlen stagnierte das Geschäft in der Region Europa, Afrika und Naher Osten sogar. Zahlen für einzelne Länder gibt IBM nicht heraus.

"Big Blue" ist Gradmesser für die Branche

"Big Blue" gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als Gradmesser für die gesamte IT-Branche und darüber hinaus. Mit Intel und Apple legen an diesem Dienstag weitere Schwergewichte ihre Geschäftszahlen vor. Ihre Bilanzen geben auch Aufschluss darüber, ob die Euro-Schuldenkrise sich schon im Kaufverhalten von Firmen und Privatkunden bemerkbar macht. IBM verdient das meiste Geld mit Computer-Dienstleistungen wie dem Betrieb von Rechenzentren. Derartige Services sind gemeinhin wesentlich lukrativer als der Verkauf von Geräten.

Auch Konkurrenten wie Hewlett-Packard oder Dell bauen deshalb in diesen Bereich massiv aus. Software gilt ebenfalls als hochprofitabel; diese IBM-Sparte wuchs überdurchschnittlich um 13 Prozent. Aus dem wenig einträglichen Geschäft mit Computern für Verbraucher hat sich IBM längst zurückgezogen. Bei leistungsstarken Firmenrechnern ist IBM aber weiter eine feste Größe. Über Server aus Armonk läuft etwa ein guter Teil des Internet-Datenverkehrs, der stetig zunimmt. Der schärfste Rivale ist die Softwarefirma Oracle, die den Server-Spezialisten Sun Microsystems geschluckt hat.

Christian Wolf / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Donnerstag, 31.07.2014
Electronic Arts kündigt Spiele-Abo an
Mittwoch, 30.07.2014
Stiftung Warentest: Zehn WLAN-Router im Test - drei WLAN-Repeater im Vergleich
Telekom: Bundesweit Störungen bei IP-Telefonie
PlusServer AG wächst durch Akquisitionen
"Catan Anytime" von Microsoft: Im Browser wird jetzt gesiedelt
Android-Trojaner Koler erpresst auch PC-Besitzer
Telefónica vor E-Plus-Übernahme weiter mit roten Zahlen
E-Plus-Umsatz wächst, obwohl Kunden weniger zahlen
Über 50 Euro kostet der monatliche Einkauf per Smartphone oder Tablet
Netflix kauft AT&T-Zugang - Netzneutralität in Gefahr?
"Das nächste große Ding": Musikdienste suchen das passende Lied für jede Lebenslage
Betrug mit Fahrkarten: 19-Jähriger als Bandenchef festgenommen
Twitter: Mehr Werbeeinnahmen und Nutzer - Aktienkurs steigt um 35 Prozent
Dienstag, 29.07.2014
LG Berlin kippt Amazons Schulbuch-Deal: Keine Provision an Schulfördervereine
Onlinekosten.de-Umfrage: Mehrheit nutzt kein mobiles Internet im Ausland
Weitere News
Provider Wechsel
DSL Speed Test gemacht und nun unzufrieden mit der DSL Leistung?
Jetzt Kosten für den DSL Anschluss senken und neuen Telefonanbieter suchen.
Günstige Angebote der wichtigsten Internet Provider auch inklusive DSL Modem in der Übersicht.
Server
Server gibt es für fast jede Aufgabe: Mailserver mit POP3 für E-Mails, SQL Server für Datenbanken oder FTP Server für den Dateitransfer.
Auch das Betriebssystem ist variabel - ob Windows Server oder Linux Server: Sie haben die Wahl.
Auf ihrem Dedicated Server bestimmen Sie als Administrator ganz allein.
Webhosting
Sie kennen sich im Webhosting bisher überhaupt nicht aus? Sie können mit Whois und DNS Server nichts anfangen?
Sie wissen nicht, was eine Firewall oder ein Cluster bewirkt? Und Sie haben auch noch nie von Small Business Server oder Switch gehört?
Dann einfach unsere Hintergrundseiten zum Thema nutzen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe - kurz und verständlich.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs