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Montag, 17.10.2011 20:46

iPhone-Déjà-Vu: Millionenabsatz & Funkschwäche

aus dem Bereich Mobilfunk

Wer sich 2010 für das damals gerade erschienene iPhone 4 interessierte, erlebt nun wahrscheinlich ein Déjà-Vu. Als ob ein altes Drehbuch neu verfilmt würde, gleichen die aktuellen Ereignisse um den iPhone-Start fast haargenau denen des Vorjahres. Kaum ist der Verkauf des iPhone 4S angelaufen, überschlagen sich etwa bereits die Rekordmeldungen bei Absatz und Kundenzulauf. Die Neuauflage des Apple-Smartphones avanciert damit erneut zielsicher zum Verkaufsschlager. Gleichzeitig wird auch der Marktstart des neuen Modells wieder von Berichten über Empfangsprobleme begleitet. Diese dürften jedoch ebenfalls kaum einen der iPhone-Fans beeindrucken. Schon freut sich Apple nach nur drei Tagen über vier Millionen verkaufte Geräte.

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Bester Verkaufsstart für ein Telefon überhaupt

Und das, obwohl das iPhone 4S bislang erst in sieben Ländern überhaupt offiziell erhältlich ist, darunter auch in Deutschland. Ab dem 28. Oktober soll das Modell in 22 weiteren Ländern sowie bis Jahresende in 70 Märkten verfügbar sein. "Das iPhone 4S ist auf dem Weg zu einem grandiosen Start mit mehr als vier Millionen verkauften Geräten am ersten Wochenende - die bisher besten Verkaufszahlen für ein Telefon jemals ", sagte Philip Schiller, leitender Marketing-Manager bei Apple.

Nach Angaben des Unternehmens nutzten darüber hinaus bereits 25 Millionen Kunden das neue Betriebssystem iOS 5. Mehr als 20 Millionen Nutzer hätten sich zudem für den neuen Gratis-Dienst iCloud registriert, mit dem sich Inhalte automatisch zentral speichern und auf mehrere Endgeräte verteilen lassen.

Bislang keine Reaktion auf Empfangsprobleme

Kein Wort vonseiten Apples fiel hingegen bisher zu den Berichten verärgerter Kunden, denen zufolge auch das iPhone 4S mit massiven Empfangsschwierigkeiten zu kämpfen hat. In den Support-Foren großer Telekommunikationsanbieter wie Telekom, Vodafone oder Telefónica Germany (o2) werden dabei wiederholt abbrechende Verbindungen oder etwa Störungen beim SMS-Versand moniert. Das Problem tritt offenbar nur in Verbindung mit Micro-SIM-Karten, die bereits aktiviert wurden, auf und soll sich durch Deaktivierung der PIN-Abfrage provisorisch lösen lassen.

Abzuwarten bleibt derweil, ob und wie Apple diesmal auf die Klagen der iPhone-Nutzer reagieren wird. Bei ähnlichen Problemen des iPhone 4 zeigte sich das Unternehmen zunächst nicht gerade von seiner kundenfreundlichen Seite und warf den Betroffenen vor, ihr Gerät falsch zu bedienen. Erst nach anhaltenden Protesten erhielten die Käufer eine kostenlose Gummitasche ("Bumper"), mit dem sich die Funkschwäche behelfsmäßig abstellen ließ. Wer dennoch unzufrieden war, bekam den gezahlten Preis gegen Rückgabe des Telefons erstattet.

Christian Wolf
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    Zuletzt kommentiert von Zauberapfel am 18.10.2011 um 17:30 Uhr
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