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Donnerstag, 13.10.2011 00:01

Sony: Feuergefahr durch defektes Bravia-Bauteil

aus dem Bereich Sonstiges

Der japanische Elektronikkonzern Sony warnt aktuell vor einem möglicherweise defekten Bauteil in 1,6 Millionen seit 2007 weltweit verkauften TV-Geräten der Bravia-Serie. Aufgrund eines fehlerhaften Transformators in der Hintergrundbeleuchtung des LC-Displays besteht demnach die Gefahr größerer Hitzeentwicklung, die im schlimmsten Fall zum Schmelzen des oberen Gehäuseteils oder Ausbruch eines Feuers führen kann.

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Acht Modelle in Europa betroffen

Warum das Unternehmen erst jetzt auf das Problem reagierte, ist derweil unklar. So seien seit 2008 allein in Japan bereits elf Vorfälle im Zusammenhang mit Bravia-Geräten bekannt geworden, sagte eine Sony-Firmensprecherin gegenüber dem US-Onlinemagazin businessweek.com. Der letzte Brand sei dort im September registriert worden, aber wie die übrigen Vorfälle glimpflich verlaufen. Verletzte habe es bisher nicht gegeben.

Deutsche Sony-Kunden, die einen Bravia-Flachbildfernseher besitzen, können anhand der Modellbezeichnung auf der Rückseite oder im Menü prüfen, ob ihr Gerät möglicherweise einen Defekt aufweisen könnte. In Europa sind dabei mehrere Hunderttausend verkaufte Modelle der Typen KDL-40D3400, KDL-40D3500, KDL-40D3550, KDL-40D3660, KDL-40V3000, KDL-40W3000, KDL-40X3000 sowie KDL-40X3500 mit dem entsprechenden Bauteil ausgerüstet.

Techniker kommt kostenfrei nach Hause

Besorgte Käufer der betroffenen Modelle haben die Möglichkeit, über das nächstgelegene Sony-Servicecenter kostenfrei einen Techniker nach Hause kommen zu lassen. Entsprechende Adressen finden sich auf der Sony-Homepage. Dieser nimmt das Gerät direkt vor Ort in Augenschein. Wird eine defekte Komponente gefunden, folgt die kostenfreie Reparatur. Rückerstattungen des Kaufpreises oder einen Komplettaustausch des TVs soll es aber nicht geben.

Sind ungewöhnliche Geräusche, Gerüche oder Rauchentwicklung am Fernseher festzustellen, sollte laut Sony sofort der Stecker gezogen und umgehend der Kundendienst kontaktiert werden. Ist der Bildschirm nicht am Stromnetz angeschlossen, bestehe aber keine Gefahr, so das Unternehmen.

Christian Wolf
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