Anzeige:
Donnerstag, 13.10.2011 09:01

Microsoft: Veraltete Browser auf 340 Millionen PCs

aus dem Bereich Computer

Im Web lauern zahlreiche Gefahren für die Sicherheit des eigenen Rechners. Viren, Würmer, Trojaner, Phishing und andere Schadsoftware machen Computernutzern das Leben schwer. Gerade Internetsurfer sollten nicht nur aktuelle Schutzsoftware installieren und eine Firewall aktiviert haben. Auch der Browser sollte stets auf dem neuesten Stand sein. Darauf drängt derzeit auch Microsoft angesichts der Ergebnisse des aktuellen Microsoft Security Intelligence Report Volume 11. Die Studie untersuchte im Zeitraum von Januar bis Juni dieses Jahres sowohl weltweite Bedrohungen und regionale Gefährdungen von Computern. Analysiert wurden Daten von über 600 Millionen Computersystemen in mehr als 100 Ländern.

Anzeige

Veraltete Browser als Angriffsziel für Attacken

Der US-Konzern weist darauf hin, dass weltweit auf über 340 Millionen PCs veraltete Internetbrowser zum Einsatz kommen. Das entspricht einem Viertel aller Rechner mit Zugang zum Internet. Während über die sogenannte Zero Day-Sicherheitslücke lediglich 0,1 Prozent der Malware-Attacken erfolgen, ist die Gefahr durch nicht mehr aktuelle Browser erheblich höher. Schadsoftware ziele zunehmend auf veraltete Software, die Schwachstellen aufweise.

Um Internetsurfer sensibler für die Gefährdung ihres Rechners durch veraltete Browser zu machen, hat Microsoft zusammen mit den Partnern Anti-Phishing League, Identy Theft Council und der Online Trust Alliance die neue Webseite yourbrowsermatters.org gestartet. Auf der Homepage des kostenlosen Services können Websurfer mehr über die Sicherheit der von ihnen eingesetzten Surf-Software erfahren. Die Browser werden entsprechend auf einer Skala von 0 bis 4 gerankt.

Wenig überraschend, dass der Internet Explorer 9 aus dem Hause Microsoft mit einem Sicherheitsranking von 4, dem Bestwert, als sicherster Browser eingestuft wird. Chrome schafft 2,5, Firefox 2.0. Der Opera-Browser wird dagegen erst gar nicht erkannt.

Malware Bedrohung in Deutschland 2011
Malware Bedrohung im ersten Halbjahr 2011 in Deutschland laut der Microsoft Sicherheits-Studie.
Grafik: Microsoft Security Intelligence Report Volume 11

Malware-Bedrohungslage in Deutschland verbessert

Für Deutschland weist die Microsoft Sicherheitsstudie übrigens einen positiven Trend aus. Die Bedrohung durch Malware ist im ersten Halbjahr dieses Jahres merklich zurückgegangen. Nur auf rund 3 von 1.000 gescannten Rechnern in Deutschland wurde im zweiten Quartal Schadsoftware gefunden. Besonders häufig, auf rund 45 Prozent der untersuchten Rechner, ist hierzulande Adware anzutreffen, deutlich mehr als im weltweiten Durchschnitt. Während deutsche Computer im globalen Vergleich weniger von Würmern und Viren befallen sind, fühlen sich Trojaner, Programme zum Passwort-Klau und Backdoor-Malware auf deutschen Rechnern dagegen sichtlich wohl.

Auf einer Hintergrundseite haben wir Tipps für die Sicherheit im Internet zusammengestellt.

Jörg Schamberg
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Überraschendes Ergebnis?! (0 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von henrik.sorg am 13.10.2011 um 11:27 Uhr
 Suche

  News
Samstag, 18.04.2015
WhatsApp hat 800 Millionen aktive Nutzer pro Monat
Google-Suche findet jetzt auch das eigene Smartphone
BITKOM: Jedes zweite Unternehmen Opfer digitaler Angriffe
Payone: Banklizenz für Bezahldienst der Sparkassen
Dank Crowdfunding: Verpackungsfreier Supermarkt soll auch in München eröffnen
Neuer "Star Wars"-Trailer wird Hit im Internet
Freitag, 17.04.2015
BigBrotherAwards: Datenschützer verleihen Negativpreise an BND und Amazon
"WSJ": Apple Pay expandiert international nur langsam
Street View & Co.: Internetnutzer für bessere Online-Panoramadienste in Deutschland
Care Energy: Kostenloses Mobilfunkangebot mit 10 GB LTE-Datenvolumen
Yahoo plant möglicherweise Comeback als Suchmaschine
Bis zu 1.200 Mbit/s: Netgear bringt im Mai zwei neue Powerline-Adapter
Sony Pictures: Wikileaks veröffentlicht nach Hackerangriff über 200.000 interne Dokumente
Smartmobil.de "Volks-Flat": Allnet-Flat, SMS-Flat und LTE-Internet-Flat für 14,99 Euro
Verbotene Inhalte: Instagram informiert ausführlicher über Verhaltensregeln
Weitere News
DSL Speedmessung
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen. Wenn der Provider wieder zuviel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
Bei vielen Anbietern gibt es auch Internet Telefonie dazu. Wir haben die besten DSL Tarife im Vergleich.
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs