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Montag, 26.09.2011 18:16

Studie: 560.000 Internetsüchtige in Deutschland

aus dem Bereich Sonstiges

Fluch und Segen zugleich: Das Internet ist kaum mehr aus dem Leben zu denken - im Beruf und auch in der Schule. Doch vor allem Jugendliche können internetsüchtig werden. Sie verlieren sich in der virtuellen Welt und ziehen sich im Extremfall aus dem wirklichen Leben zurück.

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Fehlende Kontrolle über Internetnutzung

Sie verweilen in sozialen Netzwerken oder verlieren sich stundenlang in Onlinespielen: Besonders junge Menschen sind laut einer Studie von Internetsucht betroffen. Sie sind im Alter zwischen 14 und 24 Jahren, zum Teil haben sie die Kontrolle über ihre Internetnutzung verloren. Im Extremfall werden Schule, Beruf und echte soziale Kontakte vernachlässigt - auch wenn die überwiegende Mehrzahl nicht internetsüchtig ist. "In der virtuellen Welt finden sie Erfüllung und Anerkennung, die ihnen möglicherweise im wirklichen Leben verwehrt bleiben", sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, am Montag in Berlin.

Nach der vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebenen PINTA-Studie (PDF) gelten bundesweit insgesamt 560.000 Menschen als abhängig - das sei etwa ein Prozent der 14 bis 64-Jährigen. Demnach verbringen Internetsüchtige am Tag durchschnittlich vier Stunden im Netz. Viel größer ist die Zahl der "problematischen Internetnutzer": In Deutschland gelten rund 2,5 Millionen Menschen als gefährdet. Am Tag sind sie etwa drei Stunden online. Die Zahl der Internetsüchtigen sei vergleichbar mit der Zahl der Cannabis-Abhängigen.

Bei den 14- bis 24-Jährigen sind es 2,4 Prozent, die als internetsüchtig eingestuft werden. 13,6 Prozent sind gefährdet - das heißt, dass die Gefahr sehr groß ist, in die Abhängigkeit zu rutschen. Sie verbringen dabei die meiste Zeit in sozialen Netzwerken und bei Onlinespielen.

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    Zuletzt kommentiert von querys am 27.09.2011 um 13:16 Uhr
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