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Mittwoch, 21.09.2011 08:01

Toshiba Qosmio F750 im Test: 3D ohne Brille

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Qosmio ist bei Toshiba das Stichwort für Notebooks aus dem Multimedia- und Gaming-Bereich. Das Qosmio F750 hebt die Ausstattung für die Laptop-gebundene Freizeitgestaltung auf ein neues Niveau: Das Notebook ist mit einem 3D-Bildschirm ausgestattet, auf dem die räumliche Darstellung ganz ohne 3D-Brille sichtbar ist – ähnlich dem Nintendo 3DS oder dem LG Optimus 3D. Für den gehobenen Anspruch hat Toshiba außerdem einen Intel Core i7, einen Blu-ray-Brenner, eine Festplatte mit Flashspeicher und einen TV-Tuner samt Fernbedienung auf die Stückliste gesetzt. Wir haben uns die brillenlose 3D-Darstellung anhand des Modells Qosmio F750-10M angesehen.

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Toshiba Qosmio F750-10M Test – Inhalt

  • Seite 1: Optik, Schnittstellen, Eingabegeräte und 3D-Technik
  • Seite 2: 3D Praxistest, 2D-zu-3D-Funktion
  • Seite 3: Hardware und Leistung, Fazit, Info-Tabelle

Schwergewicht im Hochglanz-Look

Toshiba bietet zurzeit zwei technisch identische Qosmio F750-Modelle an; das F750-10L, das komplett in weiß gehalten ist, und das F750-10M im rot-schwarzen Gehäuse. Unabhängig von der Farbwahl erwartet den Käufer bei beiden Varianten viel Hochglanz, sowohl das Gehäuse als auch der Innenraum, der Displayrahmen und nicht zuletzt der Bildschirm selbst sind spiegelglatt. Obwohl das neue Qosmio mit seinem 15,6-Zoll-Display erst an der Schwelle zum Desktop-Ersatz steht, ist das Notebook relativ dick und schwer: Die Abmessungen liegen bei rund 384 x 263 x 31 bis 36 Millimeter (mm) und das Gewicht bei 2,9 Kilogramm, womit das F750 schon in die 17-Zoll-Gewichtsklasse einzusortieren ist.

Toshiba Qosmio F750 im Test - Qosmio F750-10M
Toshiba hält die Qosmio F750-Serie in zwei Farben bereit: als F750-10M in rot-schwarz und als F750-10L komplett in weiß.
Bilder: Toshiba

Starke Hardware zehrt am Akku

Auch das Netzteil ist weder klein noch leicht – mit Maßen von etwa 145 x 60 x 35 mm und einem Gewicht von rund einem halben Kilogramm lässt es sich als recht üppig bezeichnen. Zu Hause lassen sollte man es aber nicht, wenn das Notebook unterwegs genutzt werden soll. Bei starker Beanspruchung leert sich der Akku schon nach einer Stunde, mehr als drei Stunden werden auch im Energiesparmodus nicht erreicht, wenn der Bildschirm sich nicht abschalten darf. Im Lieferumfang findet der Nutzer ansonsten eine Kurzanleitung und eine Fernbedienung für das Windows Media Center, um den integrierten TV-Tuner für analoges Fernsehen und DVB-T zu steuern. Schaut man sich das Notebook von allen Seiten an, entdeckt man hinten einen Antennenanschluss, einen Netzwerk-Port (Gigabit LAN) und den Eingang für das Netzteil; das Kabel kann also aus dem Blickfeld verbannt werden. Des Weiteren bietet das 3D-Notebook HDMI, VGA, einen USB-3.0-Anschluss, drei USB-2.0-Ports, ein Lesegerät für Speicherkarten, WLAN-Unterstützung und Bluetooth.

Qosmio F750 mit Harman/Kardon Lautsprechern
Die Lautsprecher von Harman/Kardon klingen ganz und gar nicht nach Laptop und sind auch laut genug. Bild: onlinekosten.de

Wie alle aktuellen Laptops liefert das Qosmio F750 ein Touchpad für Mehrfingergesten – in diesem Fall inklusive Beleuchtung (abschaltbar). Die schwarze, für unseren Geschmack zu glatte Tastatur mit Nummernblock erinnert stark an die Tastaturen der Satellite-Reihe, wie beispielsweise der des Satellite L755D. Addiert wurde eine Sensorleiste, die sich Toshiba bei günstigeren Serien spart.

Webcam übernimmt das Tracking der Augen

Über die dezente Tastenreihe kann der Nutzer nicht nur an der Lautstärke drehen, das WLAN-Modul abstellen oder ein Video pausieren, sondern auch das Haupt-Feature, die 3D-Funktion, starten. Ausgangspunkt ist das autostereoskopische Display, das im 2D-Modus 1.920x1.080 Pixel (Full HD) anzeigt. Im 3D-Betrieb verkleinert sich die Auflösung technisch bedingt auf 1.366x768 Bildpunkte. Um einen 3D-Effekt zu erreichen, greifen verschiedene Komponenten ineinander. Die oberhalb des Bildschirms angebrachte HD-Webcam tastet nach der Position der Augen des Nutzers; für jedes Auge wird dann ein eigenes Bild erzeugt, das sich den Bewegungen des Kopfes anpasst und laufend aktualisiert wird. Hierzu sind eine spezielle Oberfläche auf dem Panel und eine Schaltzelle, die die Polarisation des Lichts steuert, nötig.

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