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Montag, 19.09.2011 08:40

LG IPS235V im Test: Günstiger IPS-Monitor

aus dem Bereich Computer

Mit der neuen TFT-Monitor-Serie IPS5V hat es LG auf Nutzer abgesehen, die ein besseres Bild wünschen, dafür aber nicht unbedingt tief in die Taschen greifen möchten. Die Displays integrieren ein IPS-Panel anstelle eines TN-Exemplars, sind aber trotzdem schon zu Preisen ab 179 Euro erhältlich – falls 21,5 Zoll ausreichen. So teuer wie noch vor einigen Jahren sind die IPS-Monitore demnach nicht mehr. Wir haben den Bildschirm in der 23-Zoll-Version IPS235V ausprobiert.

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LG IPS235V Test – Inhalt

  • Seite 1: Paneltypen, Aufbau und Lieferumfang
  • Seite 2: Design, Ergonomie, Schnittstellen, Farben und Einstellungen
  • Seite 3: Blickwinkel, Software, Fazit und Info-Tabelle

Vorzüge von TN und IPS

Vorweg einige Informationen zu den Panel-Typen. Viele Monitore, insbesondere die besonders günstigen Modelle, verwenden TN-Panel. TN steht für Twisted Nematic, was den Aufbau der Flüssigkeitskristalle des Displays bezeichnet, die gedreht angeordnet sind. TN-Bildschirme weisen kurze Reaktionszeiten auf, liegen aber bezüglich der Farbwiedergabe und der Blickwinkel hinter anderen Techniken zurück. Hochwertiger und zumindest bis vor einiger Zeit noch merklich teurer ist ein IPS-Monitor (In-Plane Switching) mit parallel ausgerichteten Flüssigkristallen. Diese Technik erreicht eine bessere Farbwiedergabe und größere Blickwinkel, was aber in der Regel zu Lasten der Reaktionszeit geht. Mit S-IPS (Super In-Plane Switching) sind wiederum etwas kürzere Reaktionszeiten möglich, auch der LG IPS235V basiert darauf. Die Reaktionszeit beschreibt die Zeitspanne, die die Bildpunkte für einen Farbwechsel benötigen, und ist insbesondere für Computerspieler eine wichtige Größe. Filmfans, Hobbyfotografen und Office-Anwender können die Angabe eher vernachlässigen. LG gibt sie mit durchschnittlich 14 Millisekunden (ms) für einen Wechsel von Grau zu Grau an – für Spieler zu langsam.

Der südkoreanische Elektronikkonzern stellt bei der neuen IPS5-Serie vor allem die Farbtreue heraus und bewirbt die Monitore daher explizit für Anwender, die sich für Fotografie begeistern. Ein mitgeliefertes Farbkalibrierungsprotokoll, das den Gamma-Wert (2.2), die Farbtemperatur und den Farbabstand festhält, soll sicherstellen, dass der Monitor Farben originalgetreu anzeigt. In der Verpackung befinden sich außerdem neben Display und Standfuß eine kurze Aufbauanleitung, ein Strom-, DVI- und ein VGA-Kabel. Auf der CD sind die Treiber, eine Software namens Dual Package und Handbücher in verschiedenen Sprachen gespeichert. Die deutsche Version liest sich stellenweise wie eine automatische Übersetzung, ist aber dennoch verständlich.

LG IPS235V im Test
Die LG IPS5V-Serie bietet matte IPS-Displays. Bild: LG

Standfuß etwas wackelig

Um den Bildschirm aufzustellen, muss lediglich der Standfuß an das Verbindungsstück geschraubt werden. Ein Schraubenzieher ist nicht nötig, eine Münze genügt – genau wie beim LG D2342P (Test). Bei unserem Testgerät lässt sich allerdings die Schraube nicht richtig festziehen, weshalb der Monitor letztendlich wackelig steht. Im Normalfall müsste der etwa 19 x 25,5 Zentimeter messende Fuß eine ausreichend große Fläche bieten, um das 3,7 Kilogramm schwere Display mit Abmessungen von 54,7x33,2x5,9 Zentimetern in fester Position zu halten. Hundertprozentig starr dürfte der Monitor aber auch dann nicht stehen, da er sich schon im Bereich des Verbindungsstücks bewegen lässt.

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