Anzeige:
Montag, 22.08.2011 13:31

Wikileaks-Aussteiger schreddert 60.000 NPD-Mails

aus dem Bereich Sonstiges

Wikileaks-Aussteiger Daniel Domscheit-Berg hat nach eigenen Angaben mehr als 3.500 unveröffentlichte Dateien zerstört, die er beim Verlassen der Enthüllungsplattform mitgenommen hatte. Er habe die Dateien "in den letzten Tagen geschreddert, um sicherzustellen, dass die Quellen nicht gefährdet werden", sagte Domscheit-Berg dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Anzeige

Wikileaks beklagt Datenverlust

Nach Angaben von Wikileaks enthielt das bis August 2010 zurückgehende Material unter anderem 60.000 E-Mails der rechtsextremen NPD und "Interna von rund 20 Neo-Nazi-Organisationen". Außerdem seien darunter fünf Gigabyte an Daten der Bank of America gewesen, erklärte Wikileaks über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter. Zu dem Datensatz habe weiterhin die US-Liste von Personen gehört, denen der Zutritt zu Flugzeugen verwehrt bleibt. Das Material sei "unersetzlich", beklagte Wikileaks.

Zwischen den einstigen Weggefährten Domscheit-Berg und Wikileaks-Gründer Julian Assange war es zu einem tiefen Zerwürfnis gekommen. Wikileaks und Assange forderten wiederholt die Rückgabe der Daten. Domscheit-Berg lehnte dies mit dem Hinweis ab, Assange könne nicht für die Sicherheit der Informanten garantieren, da Wikileaks kein funktionierendes technisches System für die Annahme und Aufbewahrung brisanter Daten mehr habe.

Openleaks als Wikileaks-Alternative

Der deutsche Wikileaks-Aussteiger versucht gerade, eine eigene Enthüllungs-Plattform mit dem Namen Openleaks aufzubauen. Vor einer Woche kam es zu einem weiteren Eklat als der deutsche Chaos Computer Club (CCC) sein Mitglied Domscheit-Berg ausschloss, weil dieser den Eindruck erweckt habe, die Hacker-Vereinigung werde die Sicherheit von Openleaks auf den Prüfstand stellen. CCC-Führungsmitglied Andy Müller-Maguhn hatte sich zuvor als Vermittler im Streit zwischen Assange und Domscheit-Berg zurückgezogen.

Hayo Lücke / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 Schade drum (3 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Babyface am 22.08.2011 um 20:01 Uhr
 Suche

  News
Montag, 03.08.2015
Sky Go Extra: Neue Offline-Option erlaubt Download von Filmen und Serien
DSL-Tarife im August: DSL- und VDSL-Sparangebote im Überblick
Verivox: So nutzen Kinder Smartphones sicher - passende Tarife schon für unter 10 Euro
Unitymedia überarbeitet Internet-Tarife: Günstiger, aber teils weniger Speed
Mobiles Internet im August: Tarife für den Urlaub - mehr Datenvolumen sichern
DeutschlandSIM: Allnet-Flat und Internet-Flat mit 2 GB LTE-Datenvolumen für 14,99 Euro
Windows 10 kostenlos: Vorsicht vor gefälschter Microsoft-Mail
Sonntag, 02.08.2015
Trampender Roboter "hitchBOT" auf Reise durch die USA zerstört
NetCologne gibt Einblick in das NMC: Überwachung von Störungen und Traffic im Netz
Facebook-Chef lockert eigene Privatsphäre-Einstellung: Geburt einer Tochter angekündigt
Ermittlungen gegen Netzpolitik.org: Verfassungsschutz-Chef Maaßen rechtfertigt sein Handeln
Media-Saturn baut Streaming-Dienst Juke aus: Download von Filmen, Software und E-Books
Samstag, 01.08.2015
Datenschützer fordert weltweiten Löschanspruch gegen Google
Bericht: Neue Version der Apple-TV-Box im September
Freitag, 31.07.2015
Bundesregierung distanziert sich von Ermittlungen gegen Politik-Blog Netzpolitik.org
Weitere News
Provider Wechsel
DSL Speed Test gemacht und nun unzufrieden mit der DSL Leistung?
Jetzt Kosten für den DSL Anschluss senken und neuen Telefonanbieter suchen.
Günstige Angebote der wichtigsten Internet Provider auch inklusive DSL Modem in der Übersicht.
Root Server
Mit einem Root Server haben Sie vollen Zugriff und richten ihren Dedicated Server komplett selbst ein.
Einfach einen Apache Server oder einen Webserver mit Windows Server 2003 erstellen - sie haben freie Hand.
Auch vServer sind kein Problem. Mit Plesk oder Confixx ist die Konfiguration schnell erledigt.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs