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Freitag, 26.08.2011 10:37

LG D2342P im Test: 3D-Monitor mit Polarisation

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Seitdem das Thema HD im Unterhaltungsbereich ausgereizt ist und Full-HD-Auflösungen längst vom großen Flachbildfernseher im Wohnzimmer auf kleinere TFT-Monitore auf dem Schreibtisch übergesprungen sind, beschäftigen sich die Display-Hersteller mit 3D-Techniken. Wer von 2D auf 3D umsteigen möchte, hat zurzeit die Wahl zwischen 120-Hertz-Bildschirmen und Shutterbrillen und Displays, die den räumlichen Effekt per Polarisation erzeugen. Auf dieses Verfahren setzt auch LG und bietet nicht nur Fernseher, sondern auch Monitore mit entsprechender Funktion an. Einer von ihnen ist der Flatron D42P in 23 Zoll (D2342P) für unter 300 Euro, den wir bereits im Rahmen eines Showcase bereits ausprobieren konnte. Wie sich der Monitor im längeren Einsatz schlägt und was die 2D-3D-Konvertierung bringt, zeigt unser Test.

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LG D2342P Test – Inhalt

  • Seite 1: Design, Lieferumfang und Schnittstellen
  • Seite 2: 3D-Technik, Blickwinkel und Brillen
  • Seite 3: Eindruck per 3D-Blu-ray, 2D-3D-Konverterierung mit TriDef 3D Software
  • Seite 4: 2D-Eindruck, Fazit und Info-Tabelle

23 Zoll großes LED-Display

Der 3,5 Kilogramm schwere Full-HD-Monitor mit schwarzem Hochglanzgehäuse ist etwa 55 Zentimeter breit und inklusive Standfuß rund 40 Zentimeter hoch. Mit einer Tiefe von 18 Zentimetern ist er trotz LED-Hintergrundbeleuchtung nicht so flach wie andere aktuelle LG Displays, schließlich will die 3D-Technik untergebracht werden. Der Rahmen um das 23 Zoll (58,42 Zentimeter) große Display ist mit – je nach Position – 1,5 bis 3 Zentimetern schmal geschnitten und stützt den eher dezenten Look des D42P.

LG D2342P Test
Der LG D2342P kommt mit einem schmalen Display-Rahmen. Bild: LG

Aufdringliche Statusleuchte

LG D42P Statusleuchte
Die Statusleuchte lenkt vom Geschehen auf dem Display ab. Bild: onlinekosten.de

Ganz anders der Power-Knopf: LG hat den Button in der Größe eines Cent-Stücks mit einer Leuchte hinterlegt. Ist der Bildschirm eingeschaltet, lässt er das den Nutzer durch aufdringliches Dauerleuchten wissen; bei der Größe schwer zu übersehen. Als Vorbereitung auf eine Runde 3D-Gaming oder einen Film ist es daher keine schlechte Idee, sich im Raum nach einem unauffälligen Dekoobjekt umzuschauen, das als Abdeckung zweckentfremdet werden kann. Im Standby-Modus schaltet die Beleuchtung noch einen Gang hoch, um durch rhythmisches Aufblinken die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Über das On-Screen-Menü lässt sich das Aufleuchten leider nicht abstellen oder dimmen.

Direkte Verbindung zu Konsole oder Player

Die Anschlüsse des Flatron D42P befinden sich alle auf der Rückseite: Ein Kopfhörerausgang, DVI, D-Sub (VGA) und HDMI 1.4, worüber sich eine Spielkonsole wie die Playstation 3 oder ein 3D-Blu-ray-Player direkt anschließen und als Quelle für 3D-Material nutzen lassen. Ein HDMI-Kabel ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Lediglich Kabel für den Anschluss via DVI-D und D-Sub finden sich im Karton. Eine ausführliche Bedienungsanleitung hat LG auf eine beiliegende CD ausgelagert. Wie der TFT-Monitor aufgestellt wird, beschreibt aber auch die Kurzanleitung: Der Nutzer muss nur ein Verbindungsstück unten in das Display stecken und anschließend den Standfuß anschrauben. Ein Schraubenzieher ist nicht nötig, ein Geldstück genügt.

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