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Freitag, 12.08.2011 16:00

Samsung Chromebook im Test: Tabbed Computing

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Ein Gerät, das vor allem zum Surfen im Internet genutzt werden soll – das wollte seinerzeit das Netbook sein, jetzt haftet den Tablet-PCs diese Kurzbeschreibung an. Ihr massiver Vorteil gegenüber den Netbooks, die ohne alternatives Betriebssystem zum schnelleren Start auskommen, ist ihre flotte Einsatzbereitschaft. Damit wollen auch die Chromebooks punkten, die laut Google "für das Web entwickelt und optimiert" sind. Vor allem dadurch, dass sie sich nicht an lokal installierten Programmen, sondern an Anwendungen aus der Cloud bedienen. Hardware-Partner sind Samsung und Acer, das Chromebook von Samsung ist bereits im Handel erhältlich. Wir haben das Modell mit Chrome OS ausprobiert: Kann es einem regulären Notebook das Wasser reichen?

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Chromebook Test – Inhalt

  • Seite 1: Aussehen, Schnittstellen und technische Daten
  • Seite 2: Chrome OS: Möglichkeiten und Performance
  • Seite 3: Offline-Nutzung, System-Updates, Fazit und Info-Tabelle

Außen glänzend, innen matt

Rein äußerlich betrachtet ist das etwa 294x220x20 Millimeter große und 1,3 Kilogramm leichte Gerät ein typisches Subnotebook; dass sich Chrome fest eingenistet hat, ist am entsprechenden Logo auf dem glänzend weißen Gehäusedeckel zu erkennen. "Verräterisch" sind außerdem die sparsam dosierten Schnittstellen und die Tastatur. Wer sich das Gehäuse genauer anschaut, entdeckt einen Kartenleser, eine Audioschnittstelle und einen USB-Port sowie zwei Abdeckungen. Dahinter verbergen sich ein weiterer USB-Port, in der 3G-Version ein Slot für SIM-Karten und ein Grafikausgang, an den per VGA-Adapter ein Monitor angeschlossen werden kann.

Samsung Chromebook Series 5
Das Series 5 Chromebook. Bild: Samsung

Großes Touchpad, reduzierter Look

Chromebook Tastatur
Die Tastatur hat kein Standard-Layout. Bild: onlinekosten.de.

Auf der Tastatur fehlen einige der von Windows-Laptops bekannten Tasten wie logischerweise die Windows-Taste selbst, die F-Reihe, Drucken und Pause sowie leider auch Entfernen. Im Gegenzug sind jedoch eigene Tasten zum Aktualisieren, für den Vollbildmodus, der jederzeit alles Unwichtige ausblendet, und zum Fensterwechseln vorhanden. Das Touchpad interpretiert auch Mehrfingergesten und misst knapp 7x10 Zentimeter; für einen Laptop mit 12,1-Zoll-Display ist das sehr großzügig. Das Design ist clean, Samsung hat weder Schnörkeleien noch Statusleuchten eingebaut. Wer sich bei seinem Notebook mit Windows-Betriebssystem an den Leuchten stört, die Auskunft über die Festplattenaktivität oder den Zustand der drahtlosen Verbindungen geben, wird von Samsungs Chromebook brav in Ruhe gelassen. Nur ein kleines Lämpchen informiert darüber, ob das Gerät ein- oder ausgeschaltet ist.

Aufklappen, 8 Sekunden warten und on

Eingeschaltet wird das Chromebook direkt mit dem Aufklappen des Displays. Samsung verspricht einen Systemstart innerhalb von nur 8 Sekunden, was sich in der Praxis nachweisen lässt. Das Notebook verschenkt auch keine Zeit an eine langsame Festplatte, sondern beruft sich auf eine SSD mit 16 Gigabyte (GB). Als Prozessor dient ein Intel Atom N570 mit zwei Kernen und 1,6 Gigahertz, addiert wurden 2 GB Arbeitsspeicher.

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