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Freitag, 24.06.2011 16:00

LG Optimus Speed im Test - Doppelkern-Brummer

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Es waren harte Zeiten für LG Electronics. Quartal für Quartal musste der südkoreanische Elektronikkonzern in den vergangenen zwei Jahren mit ansehen, wie die Konkurrenz aus dem eigenen Land eine Art Vormachtstellung auf dem europäischen Mobilfunkmarkt einnahm. Ausgerechnet Samsung Mobile machte vor, wie man mit technisch ausgereiften und optisch ansehnlichen Smartphones in Europa punkten kann. LG hat länger gebraucht, um die Füße auf den Boden zu bekommen. Erst auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona wurden erste Geräte gezeigt, die tatsächlich das Zeug haben sollten, auf dem immer wichtiger werdenden Markt für Multimedia-Telefone in Angriffsstellung zu gehen. Eines der Geräte, das Optimus Speed (P990), haben wir einem umfangreichen Test unterziehen können.

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Was wird geliefert?

Der erste Blick sei an dieser Stelle dem Lieferumfang gewidmet. LG bringt das auf Googles Betriebssystem Android basierende Smartphone mit einer Standard-Ausrüstung auf den Markt. Das heißt, Käufer des Optimus Speed dürfen sich über ein Benutzerhandbuch (Deutsch / Englisch), ein kabelgebundenes Stereo-Headset und ein USB-Datenkabel freuen. Das Datenkabel lässt sich mit einem ebenfalls beiliegenden "Travel Adapter" verbinden und so zu einem Ladegerät erweitern. Akku-Aufladungen sind auch ohne diesen Adapter möglich, dauern dann aber unter Anschluss an einen Computer deutlich länger. Nicht im Lieferumfang inklusive ist eine microSD-Karte zur Speichererweiterung. Wer mit dem internen Speicher (5,51 Gigabyte nutzbarer SD-Speicher plus rund 1 Gigabyte Telefonspeicher) nicht auskommt, muss demnach eine microSD-Karte nachkaufen.

Bei der Inbetriebnahme fällt auf, dass ein SIM-Kartenwechsel nur dann möglich ist, wenn der Akku aus dem Gerät genommen wird. Anders sieht es bei einer microSD-Karte aus. Der passende Slot ist so angeordnet, dass ein Speicherkartentausch möglich ist, ohne dem erfreulich fest sitzenden Akku an den Leib zu rücken. Und noch etwas wird deutlich: das Optimus Speed macht ganz im Gegensatz zu Samsungs neuem Flaggschiff Galaxy S II einen sehr werthaltigen Eindruck. Mit seiner gläsernen Front bringt das LG-Handy satte 147 Gramm auf die Waage, beim Galaxy S II sind es ganze 31 Gramm, beim iPhone 4 immerhin 7 Gramm weniger.

LG Optimus Speed
Das LG Optimus liegt gut in der Hand. Makel: die nicht ebene Rückseite. Bilder: onlinekosten.de

Rückseite: Griffig aber mit Makel

Hervorzuheben ist an dieser Stelle auch, dass sich die LG-Designer durchaus Gedanken über die Smartphone-Rückseite gemacht haben. Es wurde abgesehen von einem mittig angeordneten, schmalen Streifen aus gebürstetem Aluminium eine durchgängig gummierte Fläche verarbeitet, die für eine ordentliche Griffigkeit sorgt. Einen Minuspunkt gibt es an dieser Stelle aber auch. Denn die Rückseite ist nicht eben. Dort, wo die Digitalkamera integriert wurde, ist eine eher weniger schöne Erhebung auszumachen. Folge: Wer sein Handy gerne auf Tischen ablegt, muss zwangsläufig damit rechnen, dass möglicherweise irgendwann Kratzer auf der Kameralinse zu finden sind. Abhilfe kann nur eine optional erhältliche Schutzhülle schaffen.

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