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Samstag, 25.06.2011 13:01

Dell XPS 15z im Test: Flach, stark und gestylt

aus dem Bereich Computer

Der Trend, besonders schlanke Notebooks anzubieten, hat in diesem Jahr einen neuen Schub bekommen. Samsung präsentierte zur CES in Las Vegas mit dem 900X3A einen 13,3-Zoll-Konkurrenten zum neu aufgelegten Apple MacBook Air und arbeitet laut "Engadget" bereits an einer 11,6-Zoll-Version. LG meldete sich kürzlich mit der neuen Blade-Notebook-Serie mit extradünnem Display-Rahmen zurück im Geschäft mit den mobilen Rechnern. Auch Dell hat eine ganze Serie schlanker Laptops geplant: Das erste Modell, das XPS 15z, ist bereits gestartet und soll als einer der dünnsten 15-Zöller einen Treffer landen. Wir haben eine Startkonfiguration mit einem Intel Core i5 Sandy Bridge Prozessor und Nvidia GeForce GT 525M mit Optimus Grafikwechseltechnik für 999 Euro getestet.

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XPS 15z Test – Inhalt

  • Seite 1: Äußerlichkeiten und Akkulaufzeit
  • Seite 2: Schnittstellen, Eingabgeräte und Lautsprecher
  • Seite 3: Leistung und Display
  • Seite 4: Software, Fazit und Info-Tabelle

Überraschend schwer

Die XPS-Reihe richtet sich an Multimedia-Nutzer; zuletzt hatten wir das Dell XPS 15 getestet, das DVD-Abende mit einem JBL Soundsystem mit kraftvollem Sound bereichert. Das neue XPS 15z ist bei gleicher Displaygröße dünner und leichter: Während das XPS 15 bei einem Gewicht von 2,78 Kilogramm (kg) rund 38x26,5x3,2 bis 3,8 Zentimeter (cm) misst, ist das nahezu gleich große XPS 15z (38,5x26 cm) nur 2,5 cm hoch. Verglichen mit Subnotebook-Flundern wie dem 1,32 kg leichten MacBook Air oder einem noch 100 Gramm leichteren Samsung 900X3A (Test) ist das 2,5 kg schwere XPS 15z aber alles andere als ein Fliegengewicht. Eine SSD-Option, durch die sich etwas Gewicht verlieren ließe, gibt es nicht. Auch wenn es in die Fußstapfen der früheren Adamo XPS Reihe tritt, hat das XPS 15z optisch wenig mit den mittlerweile nicht mehr erhältlichen Notebooks mit der ausgefallenen Gehäuseform gemeinsam.

Dell XPS 15z AluminiumDell XPS 15z compare
Das Dell XPS 15z ist deutlich dünner als herkömmliche 15-Zoll-Notebooks. Ein Slot-in-Laufwerk (siehe Bild) hatte dennoch Platz. Bilder: onlinekosten.de. Zum Vergrößern anklicken.

Fester Akku

Dell will diesmal offenbar mit schlichterem, edlem Design überzeugen. Das matte und Fingerabdrücken gegenüber gänzlich furchtlose Gehäuse besteht aus Aluminium und fühlt sich dementsprechend angenehm kühl an, lässt sich aber im Deckelbereich eindrücken. Auch für die Unterseite ist der Hersteller nicht auf Kunststoff ausgewichen. Dort zeigt sich bereits eine Besonderheit des Design-Laptops: Der Akku ist aus Platzgründen fest verbaut und lässt sich daher im Bedarfsfall nicht bequem vom Kunden selbst ersetzen.

Nvidia Optimus: Leistung und Laufzeit nach Bedarf

Dell XPS 15z akku
Fünf Lämpchen geben Auskunft über den Akkufüllstand. Bild: onlinekosten.de.

Wie voll der Akku ist, zeigt eine Reihe kleiner Lämpchen an der linken Gehäuseseite an. Laut Dell soll er bis zu 8 Stunden und 22 Minuten durchhalten. Das klingt für ein Notebook in diesem Format sehr gut, wird in der Praxis aber leider nur unter nicht-alltäglichen Bedingungen erreicht. Wer bei mittlerer Bildschirmhelligkeit Textdokumente liest und das WLAN-Modul abschaltet, muss erst nach mehr als 8,5 Stunden zum Netzteil greifen. Da sich über Nvidia Optimus je nach benötigter Kraft entweder die auf der CPU integrierte Intel HD Grafik oder aber die dedizierte GeForce-Karte einschaltet, sinkt der Wert unter starker Last rapide. Bei höchster Hardware-Beanspruchung ging die Energie im Test nach knapp 2 Stunden zuneige. Im DVD-Betrieb hielt der 8-Zellen-Akku etwa 5,5 Stunden durch, was wiederum positiv zu bewerten ist. Da der Energiesparmodus ausreicht, übernimmt wieder der sparsame integrierte Chip das Ruder. Die große Diskrepanz im Energieverbrauch belegt auch eine Messung (siehe Seite 4): Je nach Modus genehmigt sich der Laptop 9 bis mehr als 70 Watt.

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