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Donnerstag, 09.06.2011 11:09

Samsung Galaxy S II im Test - Das Fliegengewicht

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Ein Smartphone muss überzeugen; am besten direkt in den ersten Nutzungsstunden. Samsung ist genau das mit dem Android-Telefon Samsung Galaxy S (I9000) gelungen. Das Multimedia-Telefon kam vor rund einem Jahr auf den Markt und hat sich seitdem mit über zehn Millionen verkauften Einheiten zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt. Auch heute ist das Gerät noch eine gern gesehene Alternative zu iPhone und Co. Nun muss es sich aber neuer Konkurrenz stellen - aus dem eigenen Hause. Mit dem Galaxy S II (I9100) ist seit wenigen Wochen der offizielle Nachfolger im Handel erhältlich und der Hersteller hat - so viel sei an dieser Stelle schon einmal verraten - noch einmal ordentlich draufgelegt. Wir haben das neue Flaggschiff von Samsung Mobile einem umfangreichen Test unterzogen.

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Reichlich Platz für Daten ist vorhanden

Geliefert wird das Galaxy S II mit einem 1650 Li-Ion-Akku, Ladegerät, USB-Datenkabel sowie Stereo-Ohrhörer inklusive zusätzlichen Ohrstöpseln in verschiedenen Größen. Der Speicher wurde im Vergleich zum Vorgänger auf 16 Gigabyte (GB) verdoppelt und liefert reichlich Platz für Dokumente, Fotos, Videos und Musikdateien. Hinzu kommen 2 GB Systemspeicher für Apps und Adressbuch-Daten. Und wem das immer noch nicht reicht, der kann einen Slot für eine optional erhältliche microSD-Karte nutzen, um den Speicherplatz noch einmal um bis zu 32 GB zu erweitern. Mobile Unterhaltung unterwegs ist also garantiert.

Auffällig: bei der Fertigung des Galaxy S II wurde auf besonders hochwertige Materialien verzichtet. Plastik ist Trumpf und das wird umgehend deutlich, wenn das Gerät fertig zusammengebaut in der Hand gehalten wird. Trotz eines großen 4,27 Zoll-Displays (10,85 Zentimeter) bringt das Multimediatelefon gerade einmal 116 Gramm auf die Waage. Das klingt nach viel, erweist sich in der Praxis aber als Fliegengewicht. Dem einen mag das gefallen, der andere wird sich mehr darüber ärgern, dass sein Highend-Smartphone nicht den ultimativen Glamour versprüht und in Sachen Wertigkeit hinter anderen Modellen deutlich zurückstecken muss.

Samsung Galaxy S II
Das Samsung Galaxy S II. Bild: onlinekosten.de

Spürbar wird das schon beim Einlegen des Akkus. Um den Energiespeicher vor neugierigen Blicken zu schützen, wird eine Kunststoff-Abdeckung auf die Rückseite des Telefons gesteckt, die nicht nur das Gewicht einer Feder hat, sondern auch sehr zerbrechlich wirkt. Auffällig auch: Während die SIM-Karte jederzeit gewechselt werden kann, ohne den Akku aus dem Gerät nehmen zu müssen, ist das in Bezug auf die microSD-Karte nicht möglich. Der Speicherkarten-Schacht liegt unmittelbar oberhalb des eingelegten Akkus und macht ein Entfernen des selbigen notwendig, um die microSD-Karte zu tauschen.

Neu: Kies Air erlaubt Datei-Verwaltung per WLAN

Das gibt zwar Abzüge in der B-Note, ist aber nicht weiter tragisch. Denn natürlich bietet auch das Galaxy S II die Möglichkeit, auf der microSD-Karte gespeicherte Daten per USB-Kabel auf einen Rechner zu laden. Darüber hinaus ist auf dem Telefon die neue Software "Kies Air" installiert. Sie macht es möglich, dass Dateien vom Telefon per WLAN auf einen Rechner übertragen werden. Dazu muss nur eine vom Telefon generierte IP-Adresse in den Browser am PC eingetippt, anschließend eine Daten-Synchronisation zwischen Rechner und Smartphone gestattet werden und schon ist eine Datei-Verwaltung über den Browser am PC möglich. Auf Windows 7-Rechnern funktionierte das im Rahmen unseres Tests prima, mit Windows XP eher weniger zuverlässig.

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 Ist Gorilla Glas! (2 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Flitz Piepe am 09.06.2011 um 16:42 Uhr
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    Zuletzt kommentiert von nemesis001 am 09.06.2011 um 14:04 Uhr
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