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Donnerstag, 26.05.2011 18:44

Acer Aspire One 522 im Test: AMD schlägt Intel

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Die Intel-Atom-Netbooks haben vor einiger Zeit Konkurrenz von Mini-Laptops mit AMD-Hardware bekommen. Die integrierte Grafik der Fusion APUs ist stärker und beschert dem Nutzer – je nach Modell – bei gleicher Gerätegröße zwei Features, die bei Netbooks eher Mangelware sind: einen HDMI-Ausgang und eine höhere Bildschirmauflösung. Das Acer Aspire One 522 hat für rund 300 Euro beides im Gepäck; der 10,1-Zöller bringt es auf 1.280x720 Bildpunkte und setzt den Atom-Netbooks ordentlich zu.

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Acer Aspire One 522 Test – Inhalt

  • Seite 1: Design, Akkulaufzeit und Eingabegeräte
  • Seite 2: Schnittstellen, Hardware und Leistung
  • Seite 3: Display, Fazit und Info-Tabelle

Aufgrund der Ausstattung hatten wir über den Mini-Rechner bereits im Artikel über Subnotebooks für unter 700 Euro berichtet, in dem auch das sehr ähnlich bestückte Toshiba NB550D (Test) Erwähnung findet. Acers Aspire One 522 ist bei identisch großem Display minimal kompakter, was aber zu Lasten der Akkukapazität und somit der Laufzeit geht. Mit den 6 bis 13 Stunden des japanischen Minis kann das Subnotebook aus Taiwan nicht ganz mithalten. Das Aspire One 522 bringt es unter Vollast auf knapp 3,5 Stunden. Wenn es nur Textdokumente anzeigen muss und den Energiespargang einlegen darf, lässt sich die mobile Zeit auf etwas mehr als 7,5 Stunden strecken. Im Videobetrieb sind 5 Stunden möglich.

Acer Aspire One 522 schwarzAcer Aspire One 522 Tastatur
Das glänzende Gehäuse (li) und ein Blick auf das fast nahtlos eingelassene Touchpad (re). Bilder: onlinekosten.de. Zum Vergrößern anklicken.

Innen matt, außen glänzend

259x185x26 Millimeter misst das rund 1,3 Kilogramm leichte Mini-Notebook, das mit schwarzem oder grünem Gehäuse zu haben ist. Der Deckel sowie der recht breite Rahmen um den Bildschirm sind hochglänzend – mit allen bekannten Vorzügen und Nachteilen. So macht die Gestaltung zwar einen schicken Eindruck, sieht durch die sich ausbreitenden Fingerabdrücke aber nur richtig schön aus, wenn zwischendurch zum Putztuch gegriffen wird. An den häufigsten Berührungspunkten, im Innenraum, geht es matt zu. Sowohl die Tastatur mit einzeln eingesetzten Tasten als auch die Handballenauflage, das Touchpad und die durchgehende Klicktaste sind angenehm glanzfrei.

Größtmögliche Tasten und Multi-Touchpad

Davon profitiert die Handhabung. Weil Acer die Tastenzwischenräume auf ein Minimum reduziert hat, dehnen sich alle Buchstabentasten auf die gleiche Größe aus, was dem Schreibfluss sehr zugute kommt. Schmaler sind lediglich die spitzen Klammern, die Raute und das Plus. Am Touchpad gibt es sehr wenig zu meckern; der einzige Kritikpunkt ist, dass es durch die fast nahtlose Einarbeitung ohne hinzuschauen schwer fällt, den Rand zum Scrollen zu treffen. Da aber Mehrfingergesten verstanden werden, sind zwei Finger in der Pad-Mitte eine gute Alternative.

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