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Freitag, 20.05.2011 16:01

Samsung Galaxy Tab 10.1v: Tablet im Test

aus den Bereichen Computer, Mobilfunk
Von Saskia Brintrup

Die Honeycomb-Tablets nehmen die Verfolgung auf: Mit dem Samsung Galaxy Tab 10.1v lauert der nächste potentielle iPad- und iPad-2-Konkurrent mit Android 3.0 und Nvidia Tegra 2 in der Ringecke. Nachdem Samsung mit seinem ersten Galaxy Tab mit 7-Zoll-Display einen Mittelweg zwischen großem Smartphone und kompaktem Tablet PC beschritt, kommt die neue Version mit 10,1 Zoll großem Bildschirm und gleicht sich damit an die Mitbewerber an. Steht der größere Touchscreen dem Samsung Galaxy Tab besser zu Gesicht oder verliert das Tablet dadurch seinen eigenen Charakter? Wir haben uns auf die Suche nach einer Antwort begeben.

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Samsung Galaxy Tab 10.1v Test – Inhalt

  • Seite 1: Design, Maße und Kameras
  • Seite 2: Schnittstellen, Bedienung, Display, Hardware und Apps
  • Seite 3: Browser, Fazit und Info-Tabelle

Verwechslungsgefahr: Galaxy Tab 10.1v und 10.1

Zunächst ist es nötig, die Fakten zu sortieren. Zum ersten Mal in Erscheinung trat das 10-Zoll-Galaxy auf dem Mobile World Congress in Barcelona, der im Februar stattfand. Unter spanischem Himmel war das auf den Namen Samsung Galaxy Tab 10.1 getaufte Gerät rund 11 Millimeter (mm) dick und integrierte eine 8-Megapixel-Kamera. Fünf Wochen später holte der südkoreanische Elektronikkonzern das Tablet anlässlich der CTIA Wireless 2011 in Orlando im US-Staat Florida erneut auf die Bühne; dann allerdings mit 3-Megapixel-Kamera. Besonders wichtig war es Samsung offenbar, das iPad 2 hinsichtlich der Figur auszustechen: Das Galaxy Tab magerte auf 8,6 mm ab und zog als schlankeres Modell am 8,8 mm dünnen iPad 2 vorbei. Das uns vorliegende Samsung Galaxy Tab 10.1v, das in Deutschland von Vodafone mit oder ohne Vertrag verkauft wird (ohne Branding, aber mit Logo auf der Rückseite), kommt in Gestalt des Barcelona-Tablets – sprich: etwas dicker, aber mit einer besseren Kamera.


Test der Videofunktion mit Filter

Fotos auf Digicam-Niveau und gute HD-Videos

Und das lohnt sich: Die Fotofunktion mit Blitzlicht und Autofokus schneidet sehr gut ab. Rauschverhalten und Kontrast unserer probeweise in der höchsten Auflösung geknipsten Bilder entsprechen etwa dem Niveau einer 10-Megapixel-Digitalkamera (Casio Exilim EX-Z1080), wobei die Schärfe sogar noch ein bisschen besser ist. Außerdem können 1080p-Videos aufgezeichnet werden und auch das kann sich sehen lassen. Bei schlechteren Lichtverhältnissen wird auf Wunsch das LED-Licht hinzugeschaltet, der Autofokus ist während des Videodrehs ebenfalls aktiv und stellt das Gefilmte scharf. Mit einem so großen Gerät zu fotografieren oder zu filmen, ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber machbar.


Video Review Samsung Galaxy Tab 10.1v

Fest im Griff

Das 10.1v ist etwa 246x170x11 mm groß und wiegt rund 590 Gramm, womit es knapp leichter ist als das iPad 2 Wi-Fi (241x186x8,8 mm; 601 Gramm). Dass bei einem Tablet 100 Gramm mehr oder weniger tatsächlich ins Gewicht fallen, bemerkten wir kürzlich anhand des Motorola Xoom Test: Das ebenfalls auf Android Honeycomb basierende Gerät ist mit 13,4 mm nicht nur etwas dicker, sondern auch 20 Prozent schwerer (730 Gramm). Das neue Galaxy Tab 10.1v liegt daher auf Anhieb spürbar leichter in der Hand. Wo Licht ist, findet sich wie immer Schatten – wenn auch wenig. So macht der Kunststoffrahmen des Galaxy Tab keinen ganz so guten Eindruck wie das schwerere Aluminiumgehäuse des Motorola Xoom.

Sehr angenehm ist hingegen die strukturierte Rückseite, die zwei Mulden für die Hände bietet, um es gut festzuhalten. So kommt nicht das Gefühl auf, dass es wegrutschen könnte. Das Galaxy Tab 10.1 hat ein anderes Design und einen glatten Rücken (siehe Foto auf Seite 2).

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