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Dienstag, 31.05.2011 08:01

Einsteiger-Webspace für Blog & Co im Vergleich

aus dem Bereich WebHosting

Bei WebhostOne und All-inkl.com ist wiederum keine Traffic-Flatrate inklusive. Das monatlich durch Website-Aufrufe generierte Datenvolumen wird bei beiden Hostern jeweils nur bis 50 Gigabyte (GB) durch den Monatspreis abgedeckt.

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Pauschallösung ist vorzuziehen

Jedes darüber hinaus erzeugte GB kostet extra. Zwar dürfte das Verkehrsaufkommen normaler Privat-Homepages kaum auch nur annähern in diese Sphären vorstoßen, jedoch ist der Nutzer nur mit einer Pauschallösung wirklich auf der sicheren Seite. Enorme Unterschiede zeigen sich zudem bei der Größe des vorhandenen Webspace, wobei die Hälfte der 16 Tarife weniger als 2 GB Ablagefläche bietet. Mitunter wird zudem der E-Mail-Speicher von der vorhandenen Gesamtkapazität abgezogen. Wie viel Platz tatsächlich benötigt wird, hängt unterdessen von vielen Faktoren ab und kann nur im Einzelfall wirklich sinnvoll abgeschätzt werden.

Dennoch dürfte rund 1 GB für die meisten Nutzer zu Beginn locker ausreichen. Weniger empfiehlt sich nur dann, wenn auf speicherintensive Inhalte wie Fotos, Grafiken oder Videos weitgehend verzichtet oder die Internetseite überwiegend statisch betrieben wird – also nach Erstellung weitgehend unverändert bleibt beziehungsweise nur gelegentlich mit Textelementen ergänzt wird. Letztendlich lassen sich dadurch durchaus einige Euro im Jahr sparen. Wird der Speicherplatz trotz allem doch einmal knapp, ist bei vorausschauender Tarifwahl nicht immer ein Komplettwechsel nötig: Einige Webhoster ermöglichen die Erweiterung der vorhandenen Kapazität gegen Aufpreis – etwa netclusive oder domainfactory.

Under Construction
Ist das passende Tarifpaket gefunden, kann der Homepage-Bau losgehen. Screenshot: onlinekosten.de

Support-Kosten von Null bis 0900

Bereits mehrheitlich offeriert wird mittlerweile hingegen die Einrichtung vorinstallierter Webtools per Mausklick – meist bezeichnet als 1-Click-Software. Besonders für Hosting-Novizen wird das Aufsetzen von CMS- oder Blog-Programmen so zum Kinderspiel. Darüber hinaus steht bei fünf Anbietern auch ein Homepage-Baukasten zur Verfügung, mit dem sich Internetseiten anhand vorgefertigter Design-Elemente gestalten lassen. Nahezu selbstverständlich ist zudem eine automatische Backup-Funktion für gespeicherte Inhalte, die meist täglich ein Abbild der Website erstellt und so Datenverlusten vorbeugen soll. Nur zwei der 16 Tarife werden noch ohne doppelten Boden vermarktet und verlangen in Sachen Datensicherung entsprechend die Eigeninitiative des Nutzers.

Gleichermaßen insbesondere für Einsteiger von Interesse sind die Kosten für die Inanspruchnahme des Supports. Bei Problemen leisten dabei alle Anbieter auf mehreren Wegen Unterstützung. Die Hilfestellung per E-Mail ist mit einer Ausnahme bei fast allen Providern kostenlos – lediglich domain*go berechnet hier pro Anfrage pauschal eine Gebühr von mindestens 49 Cent. Weitaus teurer wird aber mitunter der persönliche Kontakt per Anruf. Am kostspieligsten sind Hotline-Telefonate mit mindestens 45 Cent pro Minute bei Candan, gefolgt von goneo, netclusive, EUserv und Strato, wo jeweils 14 Cent pro Minute anfallen. Bei Net-Build kosten Anrufe mindestens 6 Cent; fünf Provider sind außerdem zum Festnetztarif erreichbar. Gratis-Support per 0800-Nummer findet sich hingegen ausschließlich bei netcup, domainfactory, Hetzner Online und Host Europe. Darüber hinaus setzen einige Unternehmen auf Hilfe per Live-Chat oder Remoteverbindung und betreiben ein eigenes Forum für den Nutzeraustausch.

Weiter auf Seite 3: Günstig und gut ausgestattet - alle Tarife im Preis-Leistungsvergleich

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    Zuletzt kommentiert von sutadur am 01.06.2011 um 11:32 Uhr
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