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Dienstag, 10.05.2011 13:54

Motorola Xoom Test: Das erste Honeycomb-Tablet

aus den Bereichen Computer, Mobilfunk
Von Saskia Brintrup

Während Apple bereits mit seiner zweiten iPad-Generation alles daran setzt, seinen Vorsprung im Tablet-Markt auszubauen, versucht die Android-Konkurrenz, sich mit Honeycomb an die Fersen des US-Herstellers zu heften. Im Smartphone-Bereich ist das von Google initiierte Mobil-Betriebssystem klar auf dem Vormarsch, auf Tablet PCs ausgerichtet ist Android aber erst seit der neuen Version 3.0 alias "Honigwabe". Als erster Hersteller mit einem Android-3.0-Gerät zur Stelle war Motorola mit dem Xoom Tablet. Seit dem 30. April ist das Xoom 3G mit 10,1-Zoll-Display bei der Deutschen Telekom mit oder ohne Vertrag erhältlich – und zwar drei Monate lang exklusiv. Wir haben das Xoom 3G ausprobiert.

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Motorola Xoom 3G Test – Inhalt

  • Seite 1: Design, Schnittstellen und Bedienung
  • Seite 2: Hardware, Android 3.0, Apps, Kameras und Tastatur
  • Seite 3: Flash, Browser, Fazit und Info-Tabelle

Das Motorola Xoom ist deutlich größer als ein Dell Streak oder Samsung Galaxy Tab: Das 249x168x13 Millimeter (mm) große Gerät mit abgerundeten Ecken und gewölbter Rückseite bringt stattliche 730 Gramm auf die Waage. Ein Blick in unseren Tablet PC Vergleich lässt bezüglich dieser BMI-Daten Ähnlichkeiten mit dem ersten Apple iPad (243x190x13,4 mm bei 730 Gramm) erkennen. Das iPad 2 hingegen ist mit 8,8 mm Dicke und 613 Gramm mit 3G-Modul deutlich dünner und leichter. Bei einem 15-Zoll-Notebook muss nicht um 100 Gramm mehr oder weniger gefeilscht werden und auch ein paar Millimeter Unterschied wären Haarspalterei. Bei einem Tablet, das die meiste Zeit über festgehalten wird, fallen derartige Abweichung buchstäblich ins Gewicht. Nach längerer Nutzung verursacht das Xoom lange Arme.

Fast tastenlose Bedienung

Die Vorderseite besteht ausschließlich aus dem HD-Display, in dessen etwa 1,3 Zentimeter dickem Rahmen eine Webcam eingebaut ist. Der Bildschirm liefert eine gute Qualität und ermöglicht eine zielgenaue Bedienung, verschmiert aber schnell und spiegelt sehr stark – besonders im Freien. Um das einzudämmen, muss die Helligkeit erhöht werden, was zu Lasten der Akkulaufzeit (bis 10 Stunden) geht. Auf physische Tasten wird fast gänzlich verzichtet, was eine der Errungenschaften von Android 3.0 ist. Die einzigen Tasten dienen zum Ändern der Lautstärke und sind ziemlich schwergängig. Unten sind HDMI und USB im Mini- statt im Standardformat sowie ein ebenfalls winziger Anschluss für das Netzteil aufgereiht, der Einschaltknopf mit Hold-Funktion, eine weitere Kamera und die Lautsprecher befinden sich hinten im Aluminium-Gehäuse. Das hat zur Folge, dass der Sound leiser wirkt als er ist und außerdem, dass der Powerknopf blind getroffen werden muss, wenn sich das Display nach einer Zeitspanne von minimal 15 Sekunden oder maximal 30 Minuten automatisch abstellt. Da er aber nah am Rand sitzt, klappt das. Die Oberfläche ist widerstandsfähig, ein Fingernagel kratzt hier nichts kaputt. Auch das samtige Kunststoffmaterial, das im oberen Bereich Verwendung findet, ist kratzfest.

Android 3.0 hilft beim App-Zapping

Abgesehen von den fehlenden Tasten zeigt sich die Umgestaltung von Android auch im Betrieb sofort. Neue Symbole, eine geänderte Anordnung der einzelnen Elemente, mehr Interaktivität und diverse Verbesserungen schicken den Androiden ins Tablet-Zeitalter. Hauptsächlich navigiert wird über drei On-Screen-Punkte unten links: Home, zurück und letzte Apps. Diese Verknüpfung dürfte eine der Funktionen sein, die andere Android-Nutzer auch gerne hätten: Sie sammelt wie eine bebilderte Browser-History die fünf zuletzt ausgeführten Anwendungen und ermöglicht endlich praktisches Multitasking, ohne immer ins Menü zurück springen zu müssen.

Unten rechts zeigt Android 3.0 alle Statusinformationen an, die sich bei Vorgängerversionen wie ein Rollo aus dem oberen Displayrand ziehen ließen. Uhrzeit, Signalstärke und Akkuzustand sind immer sichtbar, auch über Ereignisse wie eingegangene E-Mails hält das System auf diese Weise jederzeit – auch innerhalb von Apps – auf dem Laufenden. Wer seine Ruhe haben möchte, kann die Benachrichtigungen abstellen. Zu weiteren Einstellungen gelangt man nach dem Antippen, leider lassen sich WLAN- und 3G-Empfang nicht direkt einzeln abwechseln. Oben links bietet das neue Android-System die Google Suche und eine Sprachsuche. Oben rechts lassen sich alle Apps anzeigen, das Plus-Symbol ist das Türchen zum Bildschirm nach Wunsch. Auf fünf Screens kann der Nutzer Widgets, die in Android 3.0 mehr Spielraum bieten, und Verknüpfungen arrangieren und sie mit unterschiedlichen Hintergrundbildern schmücken.

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