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Samstag, 23.04.2011 13:01

Medion Akoya E6221 im Test: Matt trifft glänzend

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Intels Sandy-Bridge-Prozessoren und auch der neue USB-Standard 3.0, der Daten bis zu zehnmal schneller als sein Vorgänger durch das Kabel schubsen kann, breiten sich immer weiter im Notebook-Bereich aus. Ab Ende April bestückt der Essener Elektronik-Anbieter Medion seinen Onlineshop mit einem neuen 15,6-Zoll-Laptop, der sich beide Merkmale zu Eigen macht: Das Modell Akoya E6221 liefert für 629 Euro einen Intel Core i3 mit integrierter Grafik und lockt außerdem mit einem 8-Zellen-Akku.

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Akoya E6221 Test – Inhalt

  • Seite 1: Design, Eingabegeräte und Akkulaufzeit
  • Seite 2: Technische Daten, Display und Schnittstellen
  • Seite 3: Software, Fazit und Info-Tabelle

Schwarzer Hochglanz (fast) überall

Getreu der Akoya-Aufmachung ziert auch das rund 380x260x27 bis 34 Millimeter große E6221 ein hochglänzendes Kunststoff-Gehäuse. Innen wie außen kommt der Laptop ganz in Schwarz, wobei der Großteil der Flächen spiegelglatt ist. Eine angenehme Ausnahme bilden die Tasten und das Display. Der glänzende Deckel mit hellen Logos und einem Zierstreifen ist zart gemustert, die Optik erinnert an gebürstetes Metall. Die Handballenauflage des 2,65 Kilogramm schweren Notebooks hat Hersteller Medion pur belassen, auch das Multitouchpad und die Klicktasten sind mit der glänzenden und glatten Oberfläche versehen. Ob nun ein spiegelglattes Touchpad genauso komfortabel ist wie ein strukturiertes, ist auch Geschmackssache – genau wie die Vorliebe für spiegelnde oder matte Displays. Das glatte Pad erledigt seinen Job jedenfalls zuverlässig, sieht aber schnell verschmiert aus. Die matten Tasten der Solid-Tastatur sind mit ihrer rauen Oberfläche sehr angenehm, lediglich die Leertaste ist beim Tippen minimal zu laut. Pluspunkte holen das Nummernpad und die Sensorleiste ab, über die sich Lautstärke, Konnektivität und die Video-/Audio-Wiedergabe steuern lassen.

Medion Akoya E6221 GehäuseMedion Akoya E6221 Touchpad
Das Gehäuse des Akoya E6221 ist außen leicht gemustert (li), das glatte Touchpad geht nahtlos in die Handauflage über (re). Bilder: onlinekosten.de. Zum Vergrößern anklicken.

Netzteil mit Schalter

Ist das Akoya E6221 frisch geputzt, kann man den tiefschwarzen Flächen ein hübsches und modernes Aussehen zugute halten. Nach einem Tag mit Schreibarbeit, Internetsurfen, Mediennutzung und Transport schleichen sich aber leider eine Menge Fingerabdrücke ein. Wohl aus diesem Grund hat Medien ein Putztuch mitgeliefert. Ein Handbuch, eine Garantiekarte sowie DVDs mit den installierten Programmen und eine Betriebssystem-Recovery (Windows 7 Home Premium 64-bit) gehören ebenfalls zum Lieferumfang. Das Netzteil, das den starken 8-Zellen-Akku speist, weist ein selten anzutreffendes Merkmal auf: Es verfügt über einen Schalter. Auch ein vollständig geladener Laptop genehmigt sich noch 0,3 bis 0,4 Watt, wenn er per Netzteil mit dem Stromnetz verbunden ist. Mit dem Medion Netzteil entfällt somit Steckerziehen oder das Abschalten einer Steckerleiste.

Bezüglich der Akkulaufzeit schneidet das Akoya E6221 für ein 15,6-Zoll-Gerät sehr gut ab. Insgesamt kann entweder rund zwei Stunden unter Vollast gearbeitet oder im Energiesparmodus fünf Stunden lang die Lieblingsserie auf DVDs angeschaut werden, bevor der Akku schlapp macht. Im weniger praxisnahen Szenario, ein Textdokument auf dem permanent eingeschaltetem Display anzuzeigen, hält eine Akkuladung etwa acht Stunden.

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