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Sonntag, 03.04.2011 13:06

Toshiba NB550D Test: Fusion-Netbook mit Topsound

aus dem Bereich Computer

Wer häufiger lange Texte schreibt, muss sich bei einem Netbook auf eine kleinere Tastatur einstellen. Das NB550D macht da keine Ausnahme. Da Toshiba den vorhandenen Platz maximal ausgenutzt hat, besitzen die meisten Buchstabentasten nahezu reguläre Größe. An einigen Stellen – wie der rechten Umschalttaste und den Umlauten Ä und Ü – müssen die Finger aber zusammenrücken und der Schreiber kurz umdenken. Die spitzen Klammern sind nach unten rechts gerutscht. Kurzum: So komfortabel wie wie auf einer herkömmlichen Desktop-Tastatur ist das Tippen nicht. Das Touchpad interpretiert Mehrfingergesten und lässt sich gut bedienen.

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Toshiba NB550D Test – Inhalt

  • Seite 1: Erster Eindruck, Lautsprecher und Akkulaufzeit
  • Seite 2: Tastatur, Display, Hardware und Leistung
  • Seite 3: Anschlüsse, Fazit und Info-Tabelle

AMD C-50 und Radeon HD 6250M

Wie bereits erwähnt, bildet AMDs Brazos-Plattform die Basis der Produktspezifikation. Der AMD C50 Prozessor ist eine Dual-Core-CPU mit 1,0 Gigahertz und integrierter Grafik. Mit auf dem Prozessor sitzt ein AMD Radeon HD 6250M Grafikchip mit einem Takt von 280 Megahertz, der ohne eigenen Speicher auskommt. Bei einem System mit 1 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher – was auf das NB550D zutrifft – beansprucht die Grafik bis zu 374 Megabyte (MB) für sich. Stehen 2 GB zur Verfügung, kann der HD 6250M Chip 950 MB nutzen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Toshiba Mini laut Datenblatt 2 GB DDR3-RAM unterstützt. Die Leistungsaufnahme von CPU und GPU zusammen liegt bei lediglich 9 Watt. Zum Vergleich: Intel gibt für seinen Atom Dual-Core N550 eine Thermal Design Power (TDP) von 8,5 Watt an, die AMD APU ist also äußerst sparsam. Trotzdem geraten selbst 1080p-HD-Filme nicht ins Stocken.

Toshiba NB550D TastaturToshiba NB550D Seite
Das steil geschnittene Mini-Notebook kommt mit matter Tastatur, Multigesten-Mausersatz und HDMI-Ausgang.
Bilder: onlinekosten.de. Zum Vergrößern anklicken.

Spiegelndes Display ohne HD-Auflösung

Grafik und Sound könnten aus dem kleinen AMD-Notebook somit einen perfekten tragbaren HD-Spieler machen, ein HDMI-Ausgang für die Weitergabe an einen Flachbildfernseher ist schließlich auch vorhanden. Ein Wermutstropfen: Das 10-Zoll-Display zeigt sich mit 1.024x600 Pixeln ganz Netbook-like, von HD-Auflösung keine Spur. Wer kein Freund von Hochglanz-Displays ist, wird mit dem NB550D nicht glücklich, da die Oberfläche nicht entspiegelt ist. Auch der auffällig breite Rahmen kommt in Glanz-Optik daher. Bei Farbe, Kontrast und Blickwinkelstabilität leistet sich der Bildschirm weder einen Ausreißer nach oben noch nach unten und liegt damit im Mittelfeld.

Gute Grafikleistung, aber schwacher Prozessor

Bei den Benchmarks (siehe Seite 3) wird deutlich, dass die AMD Brazos-Plattform das Intel Atom-GMA-Gespann locker überflügelt, maßgeblich liegt das an der Grafik. Die CPU ist den nackten Ergebnissen zufolge nämlich nur doppelt so stark beziehungsweise beim Zippen von Dateien etwa ein Drittel schneller als ein Intel Atom N455, wohlgemerkt ein Single-Core-Prozessor. Eine starke Ähnlichkeit haben die Ergebnisse mit einem Intel Pentium SU2700 mit einem Kern, den wir im Toshiba Satellite T110-10R ausprobieren konnten. Ein Intel GMA 3150 landet verglichen mit dem Radeon HD 6250M Chip auf einem abgeschlagenen Platz. Cinebench 10 wirft fast den fünffachen Wert aus, der Windows Leistungsindex stellt ein wesentlich besseres Zeugnis aus und eine Demo von Devil May Cry sorgte mit flüssigen Frames für zufriedenes Grinsen. Die Frameraten sind ähnlich hoch wie beim Samsung RC710 mit Nvidia GeForce 315M oder dem Asus EeePC 1201PN mit Nvidia Ion 2 – jeweils bei nativer Auflösung gemessen. Eine Demo von Crysis 2 versagte aufgrund inkompatibler Grafikkarte den Dienst. Dass sich ein 10-Zöller für 349 Euro kaum als Gaming-Kraftprotz eignet, ist klar, weniger grafikhungrige Spielchen sind in geringeren Auflösungen aber möglich. Unter Last wird das NB550D übrigens deutlich lauter.

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