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Freitag, 18.03.2011 08:10

Samsung Galaxy Ace im Test - "Ist das ein iPhone?"

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke
Touchscreen-Handys sind spätestens seit dem Erfolg des iPhone von Apple in aller Munde. Praktisch kein Hersteller verzichtet mehr auf die eleganten Handschmeichler. Und weil die Kundennachfrage nicht nachlässt, kommen zunehmend auch Mittelklasse-Smartphones in den Handel. Weil nicht jeder 450 bis 600 Euro für Highend-Modelle ausgeben möchte, gehen die Handyhersteller zunehmend dazu über Multimedia-Telefone zu entwickeln, die nur etwa die Hälfte kosten. Eines dieser Telefone ist das Galaxy Ace von Samsung, das auch unter der Seriennummer S5830 geführt wird. Es ähnelt rein optisch sehr stark dem iPhone 4 von Apple, kostet aber mit nicht einmal 300 Euro weit weniger. Wir haben das Smartphone auf die Probe gestellt und - soviel sei an dieser Stelle schon einmal verraten - nicht nur eine Überraschung erlebt.

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Ein Blick auf den Lieferumfang

Die vielleicht wichtigste Info gleich vorab: Wie jedes Samsung-Handy aus der Galaxy-Familie basiert auch das Galaxy Ace auf Googles offenem Betriebssystem Android. Ausgeliefert werden die Telefone mit Android-Version 2.2.1 und Samsungs eigenentwickelter Touchwiz 3.0-Oberfläche. Im Lieferumfang enthalten sind neben Endgerät, Akku, Ladekabel und Handbuch auch eine microSD-Karte mit einer Kapazität von 2 Gigabyte (GB) zur Erweiterung des doch eher kleinen internen Speichers (150 Megabyte). Wem die 2-GB-Erweiterung nicht reicht, der kann im Fachhandel Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 32 GB kaufen und in das Telefon schieben.

Weil ein Mittelklasse-Smartphone nicht die umfangreichste Ausstattung liefern kann, ist auch der integrierte Prozessor nicht das ultimative Spitzenmodell. Angetrieben wird das 112 Millimeter lange, 60 Millimeter breite und 12 Millimeter flache Smartphone von einer 800-Megahertz-CPU. Das reicht in der Regel aber auch aus. Nur bei der Navigation durch den Android App-Market kommt es vereinzelt zu Rucklern. Ansonsten ist eine flüssige Navigation durch das Handymenü und die (nach)installierten Apps möglich. Neben einer klickbaren Home-Taste stehen unterhalb des Displays auch zwei Sensor-Tasten zur Menünavigation zur Verfügung.

Samsung Galaxy Ace
Das Samsung Galaxy Ace hat rein äußerlich einiges mit dem iPhone 4 von Apple gemeinsam. Bilder: onlinekosten.de

Ein Display, das Spaß macht - aber auch Nachteile hat

Spaß macht die Navigation durch das Menü vor allem, weil Samsung ein kontraststarkes TFT-Display verbaut hat - mit einer diagonalen Abmessung von 3,5 Zoll (8,9 Zentimeter). Das ist verglichen mit anderen Smartphones zwar fast schon ein wenig klein, reicht aber für eigentlich alle Anwendungen aus, die mit dem Galaxy Ace genutzt werden können. Bei einer Auflösung von (nur) 320x480 Pixeln ist die Darstellung von 16 Millionen Farben möglich. Wird die dreistufig einstellbare Bildschirmhelligkeit auf den höchsten Wert geschraubt, ist es auch bei starker Sonneneinstrahlung noch gut möglich, Inhalte vom Display abzulesen.

Allerdings hat der kleine Handy-Monitor auch Nachteile. Dass er anfällig für Fingerabdrücke ist, ist bei einem Touchscreen-Handy fast schon normal. Und doch wirken sie beim Galaxy Ace besonders stark ausgeprägt.

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