Anzeige:

Freitag, 11.03.2011 08:09

Satellite L655 im Test: Blu-ray im weißen Gewand

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Zur Erfolgsgeschichte des Apple iPod dürften nicht zuletzt die weißen Ohrhörer ihren Teil beigesteuert haben. Während andere Hersteller auf die in der Unterhaltungsindustrie vorherrschende Farbe Schwarz zurückgriffen, stachen die weißen Kabel der iPod-Besitzer aus der Masse hervor. Dann und wann schmücken auch andere Hersteller ihre neuen Produkte wie mobile Rechner mit extrahellem Lack, um aufzufallen. Toshiba brachte im Februar ein weißes Notebook in der Satellite L655-Serie heraus, die bis dahin mit roten und braunen Gehäusen Farbakzente setzte. Das Satellite L655-1K0 ist das günstigste Serienmodell mit Blu-ray-Laufwerk und Intel Prozessor.

Anzeige

Weißes Gehäuse: Weniger Pflegeaufwand

Mit dem 15,6 Zoll großen Display ist das weiße Satellite L655-1K0 für ein Multimedia-Gerät recht kompakt, bringt es aufgrund des 16:9-Formats aber auf eine Breite von 380 Millimetern (mm). Das 2,5 Kilogramm schwere Notebook ist 250 mm tief und wie fast alle Consumer-Laptops keilförmig gebaut. Während es im Rücken etwa 38 mm misst, läuft es vorne auf 28 mm zu. Die Unterseite ist mattschwarz, die übrigen Gehäuseteile kommen in weiß. Auffällig ist dabei die Hochglanzoptik, die innen wie außen zu finden ist. Eine derart glatte Oberfläche zieht natürlich Fingerabdrücke und Schmutz an, auf weißem Untergrund sieht man die Spuren aber längst nicht so schnell wie auf schwarzem Pianolack.

Toshiba Satellite L655-1K0
Das Satellite L655-1K0 kommt im weiß-glänzenden Gehäuse, das weit weniger Putzaufwand erfordert als ein schwarzer Hochglanz-Laptop. Bild: onlinekosten.de

Wer sich die Seiten des Gehäuses genauer anschaut, findet neben einem Blu-ray-Laufwerk mit DVD- und CD-Brennfunktion zwei USB-Ports, einen USB-/eSATA-Kombianschluss, einen Kartenleser, Schnittstellen für Mikrofon und Kopfhörer, einen D-Sub-Ausgang für einen älteren Monitor oder Beamer sowie HDMI, um einen Flachbildschirm oder Fernseher zu verbinden. Des Weiteren ist ein Netzwerk-Port (Fast Ethernet) vorhanden, kabellos geht es via WLAN 802.11b/g/n ins Netz. Bluetooth unterstützt das Toshiba Satellite L655-1K0 nicht, auch ein USB-3.0-Port gehört nicht zum Umfang.

Große Tastatur mit glatten Tasten und Nummernpad

Bei der eingesetzten Tastatur handelt es sich um ein Exemplar, das Toshiba auch in anderen Notebook-Serien verwendet – zum Beispiel im Satellite L670D. Die Vor- und Nachteile sind daher gleich: Die Tasten sind zwar angenehm groß und es fehlt auch nicht an einem Nummernblock, durch die sehr glatte Oberfläche und die Veranlagung, bei Druck nachzugeben, mag sich aber nicht so recht der Eindruck einer absolut robusten Verarbeitung einstellen. Die sehr großen und spiegelnd glänzenden Maustasten dürften nicht jedem zusagen, auch wenn an Funktion und Handling nichts auszusetzen ist. Das Touchpad hebt sich durch eine raue Beschichtung ab und bedient sich gut, dürfte aber zu Lasten der Klicktastengröße gerne etwas größer ausfallen. Was dem Satellite L655 ebenso fehlt wie dem L670D, sind spezielle Multimediatasten, die durchaus einen Mehrwert bieten würden.

Das 15,6 Zoll große 16:9-Display liefert 1.366x768 Pixel für HD-Filme in 720p, die dann zwar mit Schärfe punkten, aber bei Sonnenschein am Fenster unter Spiegelungen leiden. Die Oberfläche ist glänzend, was auch den eher kleinen Blickwinkeln keinen Gefallen tut. Das Display lässt sich recht hell einstellen, um den Spiegeleffekten entgegenzuwirken. Ein Dauereinsatz im Freien dürfte für die Augen aber zu anstrengend sein. Im Bildschirmrahmen ist eine Webcam integriert, die etwas farbschwache Bilder abliefert. Dem Videochat zwischendurch steht jedoch nichts im Wege. Außerdem ermöglicht sie ein Log-in per Gesichtserkennung.

Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Dienstag, 02.09.2014
EU gleicht europaweit Frequenzen für drahtlose Mikrofone an
 Medion IFA-Neuheiten: Windows-8.1-Tablet, Hybrid-Notebook und Kinder-Tablet
Montag, 01.09.2014
Netflix wertet vor Deutschland-Start Top-Listen von illegalen Tauschbörsen aus
EU-Experte: TV- und Radiosender sollen mehr Frequenzen für Breitband-Internet freigeben
GMX und Web.de: LTE-Tarif All-Net Smart Plus für knapp 15 Euro
Microsoft will US-Behörden weiter keine Daten aus Europa geben
Hacker stellt Nacktfotos von US-Promis ins Netz
 TP-Link Archer VR200v: Neuer Gigabit-Router unterstützt VDSL2 Vectoring
Easybell-Aktion: VDSL 50 ohne Aufpreis
Tele Columbus erhöht Surf-Speed auf 150 Mbit/s
Erster Desktop-Prozessor von Intel mit acht Kernen und 16 Threads
Neue Betrugsmasche: Telefonbetrüger rufen unter Nummer der Staatsanwaltschaft an
iPhone-Bezahldienst: Apple soll Deal mit Kreditkartenfirmen haben
Rabatte auf iTunes-Karten bei Netto, Müller und der Sparkasse
Sonntag, 31.08.2014
Online-TV-Dienst Netflix will deutschen Markt mit eigenen deutschen Serien erobern
Weitere News
Internet über Kabel
Kein DSL oder nur schlechte Werte im DSL Speedtest? Internet über das Kabelnetz ist eine der führenden DSL Alternativen.
Kabelanbieter bieten ultraschnellen Downstream über den Kabelanschluss.
Wenn kein DSL verfügbar ist und auch kein Kabel digital gewünscht wird, ist mobiles Internet vielleicht interessant.
DSL Geschwindigkeit
DSL Speedtest gemacht? Schlechtes Ergebnis erhalten?
Vielleicht zum schnellen VDSL wechseln und 1&1 VDSL, Alice VDSL, Telekom VDSL oder Vodafone VDSL Verfügbarkeit überprüfen.
Auch Kabelanbieter haben interessante Tarifangebote - Hier gibt es alle günstigen Provider auf einen Blick.
Turbo Internet
DSL 16000 ist im Vergleich zu DSL 1000 oder DSL 2000 zwar schnell.
Mit VDSL geht es noch viel schneller: DSL 25000 und DSL 50000 brechen alle Rekorde im DSL Test.
Aber auch Internet über Kabel kann da mithalten.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs