Anzeige:

Samstag, 19.03.2011 09:01

Video on Demand: Anbieter im Vergleich

aus dem Bereich Breitband
Von Jörg Schamberg

In Deutschland können Fernsehzuschauer zwischen einer großen Zahl an öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern wählen. Doch trotz der Vielfalt der Programme, trifft das TV-Angebot nicht immer den eigenen Geschmack. Als Alternative bietet sich Video on Demand (VoD) an, Videos auf Abruf per Internet. Der Gang zur Videothek wird überflüssig. Sowohl Internetprovider als auch unabhängige VoD-Anbieter halten online Inhalte wie Filme, Serien oder Dokumentationen zum Einzelabruf für bis zu 48 Stunden oder im Rahmen eines Abonnements bereit. Immer mehr Unternehmen wollen an dem wachsenden Geschäft teilhaben. Noch im März will Kabel Deutschland ein Video on Demand-Produkt starten, auch bei Unitymedia sollen Kunden noch in diesem Jahr auf entsprechende Online-Inhalte zugreifen können. Onlinekosten.de hat einen Blick auf aktuelle VoD-Angebote geworfen und in einer Übersicht unter anderem die Kosten und Zugangsvoraussetzungen verglichen.

Übersicht

1. Maxdome/1&1, VoD bei Alice & Vodafone
2. Videoload/Entertain, Kabel BW, Media Markt & Lovefilm
3. Videobuster, Fazit und VoD-Tabelle

Anzeige

Maxdome/1&1: Vielfältige Zugangsmöglichkeiten


Maxdome, bis vor kurzem ein Gemeinschaftsunternehmen von 1&1 und der ProSiebenSat.1 Group, bietet mit über 35.000 Videos die nach eigenen Angaben größte deutsche Online-Videothek. Ende des vergangenen Jahres hat ProSiebenSat.1 maxdome komplett übernommen. 1&1 wirbt weiterhin mit 500 maxdome Gratis-Videos als Entertainment-Vorteil bei Buchung einer Doppel-Flat des Providers. 500 kostenlose Videos stehen aber auch Internetsurfern zur Verfügung, die sich direkt bei maxdome registrieren. Unter den Gratis-Titeln finden sich vor allem Filme und Serien aus dem TV-Archiv der Sendergruppe ProSiebenSat.1.

Der Großteil der Inhalte auf dem Video on Demand-Portal ist kostenpflichtig und im Einzelabruf für 48 Stunden ab 49 Cent erhältlich. Alternativ bietet maxdome verschiedene Abonnements an. Das Movie-Paket mit Zugriff auf ein ständig wechselndes Angebot von 200 Spielfilmen gibt es bereits für 4,99 Euro monatlich. Zudem lässt sich ein Serien-Paket für 9,99 Euro sowie das Premium-Paket für 14,99 Euro mit Zugriff auf über 35.000 Videos buchen. Daneben sind für 9,99 Euro monatlich Gutscheine für drei frei wählbare aktuelle Kinohits erhältlich.

Die gestreamten maxdome-Videos lassen sich mit dem Windows Media Player direkt auf einem PC oder Notebook anschauen. Über einen Download Manager sind die VoD-Inhalte auch auf dem eigenen Rechner speicherbar. Auf diesem Wege können Nutzer beispielsweise bei geringer Bandbreite HD-Filme anschauen. Mit Hilfe des Windows Media Center und einer TV-Karte oder mit der Set-Top-Box maxdome mediacenter TV HD finden die Inhalte ihren Weg auch auf ein Fernsehgerät. Auf immer mehr Fernsehern kommt zudem eine spezielle TV-App zum Einsatz. Die Hardware ist bei maxdome selbst für 179,99 Euro in Varianten für einen DVB-T oder einen Sat-Anschluss erhältlich. 1&1 Doppel-Flat-Kunden erhalten die Set-Top-Box für einmalig 149,99 Euro.

Alice Videothek per DSL auf den PC

Alice Videothek

Im März des vergangenen Jahres öffnete Alice seine Videothek für den PC. Seitdem sind Filme auf Abruf nicht nur von Alice IPTV-Kunden auf dem Fernseher, sondern auch auf dem Computer oder Notebook verfügbar. Im Vergleich zu maxdome fällt das Angebot mit über 2.000 Filmen erheblich geringer aus, wird jedoch kontinuierlich ausgebaut. Videos lassen sich 24 Stunden lang zu Leihgebühren ab 90 Cent nutzen. 150 VoD-Inhalte sind gratis abrufbar. Für den Zugriff auf die Online-Videothek ist ein Alice DSL-Anschluss mit einer Mindestbandbreite von 2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) erforderlich. Um die Inhalte der Videothek auf einem TV-Gerät anzuschauen wird eine entsprechende Set-Top-Box benötigt. Alice stellt einen HD Media Receiver für 2,90 Euro, einen HD Media Recorder mit integrierter Festplatte für 8,90 Euro monatliche Miete bereit. Alternativ ist auch ein Kauf für einmalig 99,90 Euro beziehungsweise 229,90 Euro möglich.

Vodafone TV mit integrierter Online-Videothek

Videofone TV Videothek

Am 14. Februar ging Vodafone mit einem TV-Angebot an den Start. Ein Vodafone TV Komplettpaket für 39,95 Euro monatlich beinhaltet neben einer Doppel-Flat für Internet und Telefon sowie dem Fernsehempfang auch den Zugriff auf die Vodafone TV Videothek. Hier stellt der Provider online aktuell rund 3.000 Titel mit Kinohits, Serien oder Dokumentationen für jeweils 48 Stunden zur Ausleihe bereit. Die Leihgebühr variiert je nach Video. Alternativ können Vodafone TV-Kunden auch zwei Abonnement-Pakete hinzubuchen. Das Paket FilmVideothek für 14,95 Euro monatlich erlaubt den Zugriff auf mehr als 100 Blockbuster im Monat. Die FamilyVideothek bietet für 9,95 Euro Inhalte wie Serien, Kindersendungen und Dokumentationen. Die zum Empfang von Vodafone TV und der Videothek benötigte Set-Top-Box Vodafone TV Center stellt der Anbieter gratis zur Verfügung. Alle Filme aus der Vodafone Videothek werden verschlüsselt auf der Festplatte des Vodafone TV Centers abgelegt. Der Empfang von Vodafone TV selbst erfolgt über den DSL-Anschluss des Providers oder über einen vorhandenen Kabel- oder Satelliten-Anschluss. Auf dem PC ist der Empfang des Fernsehangebots auch mit einer integrierten TV-Karte laut Vodafone nicht möglich. Für die Nutzung auf dem Computer oder dem Handy hält Vodafone auch für Nichtkunden ein Video on Demand-Angebot unter www.videothek.vodafone.de bereit.

Weiter auf Seite 2: Videload/Entertain, Kabel BW, Media Markt und Lovefilm
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
 es geht auch kostenlos! (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von xdjbx am 31.03.2011 um 00:00 Uhr
 Suche

  News
Mittwoch, 16.04.2014
Türkei: Twitter & Co. sollen Büros eröffnen
Gewerkschaft der Polizei: Verzicht auf Vorratsdatenspeicherung wäre "Katastrophe"
"Heartbleed"-Lücke: BSI sieht Gefahr noch nicht gebannt
Oracle stopft kritische Sicherheitslücken in Java
BSI warnt vor Phishing-Mails mit BSI-Logo
Nach Undercover-Doku: Zalando verklagt RTL-Reporterin
simply: Neue EU-Tarife kontern Roaming-Kosten
1&1 All-Net-Flat Special: Neuer Smartphone-Tarif inklusive HTC One oder Galaxy S4
Telekom "Data Comfort": Neue LTE-Datentarife für Tablet und Notebook
EU-Freigabe: Telekom darf osteuropäischen Anbieter GTS übernehmen
Keine Gnade für Wikileaks-Informantin Manning
Dienstag, 15.04.2014
Twitter kauft Daten-Auswerter Gnip
Google Glass: Limitierter Verkauf in den USA gestartet
congstar-Aktion: Allnet-Flatrates mit zwei Gratismonaten
Härtere Gesetze bei Kinderpornos: Union will Änderungen
Weitere News
Internettelefonie
Günstig per VoIP telefonieren auch ohne Telefonanschluss.
Telefon einfach an den VoIP DSL Router oder WLAN Router anschließen.
Gleichzeitig via DSL Modem mit DSL Speed ins Internet.
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
Mobilfunk Discounter
Inzwischen ist das Angebot an günstigen Mobilfunk-Tarifen sehr unübersichtlich.
Neben Billigmarken der großen Provider wie Simyo oder Fonic gibt es zahlreiche unbekanntere Discounter mit günstigen Preisen.
Eine Übersicht bietet unser Prepaid-Vergleich.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs