Sonntag, 06.03.2011 16:16

AVM erweitert Kindersicherung der Fritz!Boxen

aus den Bereichen Breitband, CeBIT

Neben reichlich neuer Hardware hat das Berliner Netzwerk-Unternehmen AVM auf der CeBIT auch einige Software-Neuigkeiten vorgestellt. So wird beispielsweise die Kindersicherung von Fritz!Boxen deutlich aufgewertet. Außerdem wurde ein Live-Ticker für Smartphones präsentiert, der zuhause verpasste Anrufe auf dem Handy-Display anzeigt. Beides zunächst aber nur als Beta-Version.

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Kindersicherung wird deutlich flexibler

War es mit der Kindersicherung bisher nur möglich, die Surfzeiten zu begrenzen, wird sie auf den AVM-Routern in Zukunft spürbar flexibler. Es wird auch möglich sein, die Ports spezieller Anwendungen zu sperren. Außerdem kann automatisch die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien erstelle Liste mit indizierten Internetseiten direkt auf dem Router aktiviert werden. Dort aufgeführte Webseiten lassen sich dann mit dem Router verbundenen Endgeräten nicht mehr aufrufen.

Mehr noch: AVM gestattet es, die Liste durch weitere Webseiten zu erweitern. Auch der umgekehrte Weg ist möglich. Wer der Meinung ist, dass eine von der Bundesprüfstelle auf den Index gesetzte Seite nicht gesperrt werden soll, kann die Blockade aufheben. Da die Kindersicherung direkt auf der Fritz!Box zum Einsatz kommt, ist sie für alle Geräte aktiv, die per LAN-Kabel oder WLAN-Verbindung über das heimische Netzwerk online gehen wollen. Individuelle Filtereinstellungen für einzelne Endgeräte sind nach Angaben von AVM möglich.

Fritz!Box Ticker auf Android-Smartphones

Eine brauchbare Ergänzung hat AVM für alle Nutzer von Android-Smartphones aus dem Hut gezaubert. In Zukunft soll es über den so genannten Fritz!Box Ticker möglich sein, über ein Handy-Widget zu verfolgen, welche Anrufe zuhause auf den an die Fritz!Box angeschlossenen Telefonen eingehen. Das Widget informiert auch über eingegangenen Nachrichten auf dem Anrufbeantworter und erlaubt den Zugriff auf das Telefonbuch des Routers. Der Ticker synchronisiert sich in regelmäßigen Abständen auf dem Handydisplay über das Internet mit der heimischen Fritz!Box.

Bisher sind die Software-Aktualisierungen nur im Fritz!Labor als Beta-Version erhältlich. Im Laufe des Jahres sollen offizielle Versionen erscheinen, für die AVM dann auch Support leistet.

Hayo Lücke
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