Anzeige:
Freitag, 04.03.2011 12:16

Lenovo: Neue ThinkPads und Augensteuerung

aus dem Bereich Computer

CeBIT-Zeit ist auch immer Notebook-Zeit, und nicht alle ausgestellten Laptops waren bereits auf der CES zu Gast. Lenovo nennt zur Messe in Hannover die Euro-Preise für das neue ThinkPad-Portfolio, zieht aber vor allem mit einem neuartigen Ansatz der Notebook-Steuerung die Blicke auf sich.

Anzeige

Mit den Augen klicken und scrollen

Ein auf der CeBIT gezeigter Lenovo Laptop soll das weltweit erste Notebook sein, das sich mit den Augen steuern lässt. Die Technik stammt von Tobii Technology, einem Unternehmen mit Sitz im schwedischen Stockholm. Lenovo tritt dabei als Hardware-Partner auf und steuert den Prototypen bei. Das laut Tobii voll funktionsfähige Gerät setzt mit Hilfe eines Sensors Blicke des Anwenders in Scroll-Aktionen oder Klicks um, was für den Nutzer eine schnellere und bequemere Steuermöglichkeit sein soll. Zum Beispiel lassen sich in einem Computerspiel Schüsse per Blick abfeuern oder Bilder durchblättern. Zurzeit besteht die Charge aus 20 Lenovo Laptops für die Weiterentwicklung und zu Demonstrationszwecken, Tobii hält die Technik aber für ausgereift genug, um sie mit dem "richtigen Hersteller" für den Mainstream-Markt in Serie fertigen zu können.

Sechs neue Lenovo ThinkPads

Für den Geschäftsbereich hat Lenovo zudem sechs neue ThinkPad-Notebooks auf dem Radar, die im März über Verkaufspartner und die Lenovo Website zu haben sind. Alle neuen Laptops stützen sich auf Intel Prozessoren aus der neuen Sandy Bridge-Serie und verfügen über ein Feature, um Windows 7 bis zu 30 Prozent schneller booten zu können. Außerdem hat der Hersteller an der Akkulaufzeit gefeilt und eine Geräuschunterdrückung für Tastatur-Eingaben während VoIP-Gesprächen eingebaut. Darüber hinaus offeriert der Hersteller eine Festplattenverschlüsselung, Fingerabdruck-Leser und Intels Anti-Diebstahl-Technik.

Als besonders mobiles Gerät soll das ThinkPad T420s ab 1.299 Euro dienen, das als 14-Zöller weniger als 2 Kilogramm wiegt und bei Bedarf den Laufwerksschacht nutzt, um die Akkulaufzeit zu steigern: Anstelle des optischen Laufwerks lässt sich eine zusätzliche Akku-Erweiterung einsetzen, die zusammen mit dem Standard-6-Zeller für einen zehnstündigen Betrieb ausreichen soll. Kommt es nicht so sehr auf das Gewicht an, hält Lenovo mit dem ab 999 Euro erhältlichen T420 eine Ausführung mit 9-Zellen-Akku bereit, die 15 Stunden durchhalten soll. Um den Energiebedarf anhand der Anforderungen auszuloten, ist Nvidia Optimus an Bord, sprich, ein integrierter Intel Grafikchip und eine Grafikkarte von Nvidia.

Die Wechselgrafik steckt auch in dem neuen 15-Zoll-Modell T520 ab 999 Euro und der Workstation W520 ab 1.399 Euro. Das ThinkPad W520 bietet eine Nvidia Quadro 1000M oder 2000M Grafikkarte, auf Wunsch einen Intel Core i7 Quad-Core-Prozessor und bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Ebenfalls neu sind das L420 und das L520 aus der günstigeren L-Serie ab 699 beziehungsweise 649 Euro, die mit Core i5- und i7-CPUs bestückt sind. Zu allen Preisen muss noch die Mehrwertsteuer addiert werden. Eine Docking-Station ist gegen einen Aufpreis erhältlich, wobei alle Laptops das gleiche Modell nutzen.

Saskia Brintrup
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Montag, 02.02.2015
Sparhandy: 100 Euro Cashback für Samsung Galaxy Tab S
Sonntag, 01.02.2015
Studie: Anonymisierte Datensätze nicht so sicher wie gedacht
Flirt-App Tinder hat zwei Millionen Nutzer in Deutschland
"Quizduell" kehrt zurück - App für ARD-Sendung optimiert
Dobrindt: Erste Grundregeln für selbstfahrende Autos bis September
WinSIM, helloMobil und maXXim: Allnet-Flats und LTE-Tarife zum Sparpreis
Telekom will Datenspionage durch Ausbau innerdeutscher Verbindungen verhindern
Samstag, 31.01.2015
Bundesdatenschutzbeauftragte Voßhoff lehnt Vorratsspeicherung nun ab
Google Now zeigt jetzt Informationen aus Drittanbieter-Apps
Frequenzauktion: Bundesnetzagentur weicht Vergabekriterien auf
Media Markt und Saturn: Mit elektronischen Preisschildern gegen Amazon & Co?
Justizminister Maas fordert Korrektur der neuen Facebook-Regeln
"Spiegel": Cyberangriff auf Kanzleramt knapp drei Jahre unbemerkt
Freitag, 30.01.2015
Congstar senkt Preis für "Handytausch Option" auf 1 Euro pro Monat
DeutschlandSIM-Aktion: Allnet-Flat mit LTE für 12,95 Euro
Weitere News
Whois
Suchen Sie eine eingängige Domain für ihre Website und die Wunschadresse scheint schon belegt?
Einfach mit Whois den Check machen und herausfinden, zu wem die URL und IP Adresse gehört. Auch die DENIC kann oft Auskunft geben.
Vielleicht ist ein Reseller beteiligt und verkauft preisgünstig.
Internetanschluss
DSL Internetzugang mit High Speed, Internet Flatrate und wahlweise auch Telefonflatrate gesucht?
Jetzt prüfen ob vor Ort Vodafone VDSL, 1&1 VDSL oder Angebote anderer DSL-Anbieter verfügbar sind!
Wir haben eine Übersicht zu allen Angeboten inklusive Tarifrechner.
© 1999-2015 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs