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Freitag, 04.03.2011 15:21

Asus U36JC im Test: Subnotebook mit Optimus

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Das Stichwort Unlimited weist bei Asus auf Notebooks mit besonders langer Akkulaufzeit hin. Das neueste Modell der Marathonläufer ist das Asus U36JC, ein Subnotebook mit 13-Zoll-Display und USB 3.0. 10 Stunden soll es mit einer Akkuladung auskommen und mit weniger als zwei Zentimetern Höhe bequem neben den Unterlagen in der Tasche Platz finden. Trotz kompakter Maße und Fokus auf Mobilität hat Asus allerdings auf einen schwächeren Stromspar-Prozessor verzichtet und einen herkömmlichen Intel Core i5 verbaut. Beruhigend auf die Energiebilanz wirkt im Gegenzug die Nvidia Optimus Wechselgrafik. Wir haben uns das neue Asus Subnotebook für Anspruchsvolle genauer angesehen.

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Asus U36 Test – Inhalt

  • Gehäuse, Laufzeit, Schnittstellen, Tastatur und Touchpad
  • Seite 2: Hardware, Leistung und Display
  • Seite 3: Sound, Fazit und Alternativen, Info-Tabelle

9 Stunden Laufzeit ohne Pause

Das Asus U36JC ist 322x232x19 Millimeter groß und mit einem 8-Zellen-Akku 1,7 Kilogramm leicht. Ein 4-Zellen-Akku lässt das Gewicht auf 1,44 Kilogramm schrumpfen, der 8-Zeller ist aber nötig, um die 10-Stunden-Marke zu knacken. Unter Volllast ist dieser Wert natürlich absolut unrealistisch, im Test machte das Notebook nach 2 Stunden schlapp. Wenn sich unnötige Stromfresser wie die volle Bildschirmhelligkeit und WLAN eine Pause gönnen dürfen, schafft das Subnotebook im Energiesparmodus aber trotz permanent eingeschaltetem Display etwas mehr als 9 Stunden. Daher ist davon auszugehen, dass auch 10 Stunden in greifbarer Nähe sind, wenn zwischendurch bei Nichtgebrauch der Standby-Modus aushilft. Wer gerne Videos schaut, darf sich über rund 6 Stunden Mobilität freuen.

Asus U36JC im Test - Seitenansicht
So schlank ist der Deckel des Asus U36JC. Bild: onlinekosten.de

Material und Optik

Die vollständige Bezeichnung des Asus Leichtgewichts lautet U36JC-RX081V, als Farbvarianten stehen Schwarz und Silber bereit. Das matte Gehäuse besteht aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung, die sowohl für das geringe Gewicht mitverantwortlich ist als auch stabil sein soll. Die Oberfläche hat Asus außerdem innen wie außen mit einer speziellen Beschichtung versehen, um Kratzer fernzuhalten. Wie der Laptop nach mehrmonatigem Gebrauch aussehen wird, lässt sich nicht ohne Weiteres nachprüfen, auf den ersten Blick macht die Verarbeitung aber einen guten Eindruck. Was jedoch bei einem Notebook, das ständig mitgenommen und immer wieder ein- und ausgepackt wird, stören könnte, ist der Verschluss: Bei geschlossenem Notebook liegt der dünne Deckel bauformbedingt lediglich auf. Zwar halten ihn die Scharniere stramm, trotzdem könnten in der Tasche Stifte oder andere Kleinigkeiten zwischen Deckel und Tastatur rutschen.

Zu den ausschließlich seitlich angeordneten Schnittstellen gehören HDMI, VGA, zwei USB-2.0-Ports, 1xUSB 3.0 mit Ladefunktion für MP3-Player und andere Geräte (bei ausgeschaltetem Notebook), ein Kartenleser, Anschlüsse für Mikrofon, Kopfhörer und Kensington-Schloss. Das Kommunikations-Trio besteht aus Gigabit LAN, WLAN und Bluetooth.

Gute Eingabegeräte

Die Tastatur ist ein modernes Chiclet-Exemplar – sieht gut aus und schreibt sich auch gut. Die Hände haben genügend Platz, die Tasten sind groß genug und bieten ausreichend Abstand zueinander. Dafür muss in Kauf genommen werden, dass kein separater Nummernblock vorhanden ist. Auffällig ist die Festigkeit, das Tastenfeld biegt sich bei Druck kaum durch, was für den mobilen Einsatz und häufigen Transport ein Plus ist. Größer als bei älteren Notebooks ist auch das Touchpad geraten. Es versteht Mehrfingergesten, bietet eine angenehme Mischung aus glatter Oberfläche und Struktur und schließt mit einer durchgehenden Maustaste in Spiegeloptik ab. Eine Spiegel- oder Chrom-Optik kann schnell billig wirken, beim Asus U36JC entsteht dieser Eindruck aber nicht. Die Tasten verursachen – wie übrigens auch die komplette Tastatur – angenehme Laute, nichts klappert.

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