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Sonntag, 27.02.2011 16:16

Cloud Computing - Service aus der Steckdose

aus dem Bereich CeBIT

Wenn am Dienstag die Computermesse CeBIT ihre Tore öffnet, interessiert sich kaum jemand für Computer. Alle Blicke richten sich auf die Cloud, das zentrale Thema der Messe. Die Vorstellung einer kaum fassbaren Daten-Wolke verspricht grenzenlose Möglichkeiten für eine Informationstechnik, die Unternehmen und Privatanwendern das Leben leichter machen will.

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Service aus der Steckdose

"Aus Sicht des Anwenders ist die Cloud nichts anderes als ein Service aus der Steckdose", erklärt der Deutschland-Chef von Hewlett-Packard, Volker Smid. Aus der Perspektive des IT-Anbieters ist die Sache schon komplexer: Riesige Server-Farmen stellen die Infrastruktur bereit für ganz unterschiedliche Dienste von der Prozessorleistung bis zur speziellen Software-Anwendung.

Das Geschäft mit der Informationstechnik im Unternehmen übernimmt Erfolgsrezepte aus der Welt der Privatanwender. Beim US-Konzern Salesforce.com sagt Zentraleuropa-Chef Joachim Schreiner: "Unsere Verkaufsplattform App Exchange arbeitet ähnlich wie der App Store von Apple. Dort gibt es in einer Web-2.0-Umgebung über 1000 Business-Applikationen als Software as a Service (SaaS)."

Neben dem Modell der Apps wirkt vor allem Facebook als Vorbild. "Daheim tauschen die Menschen mit Anwendungen wie Twitter oder Facebook Informationen aus und arbeiten zusammen, ohne dies eine einzige Minute lernen zu müssen", sagt Schreiner im dpa-Gespräch. "Für uns ist es unverständlich, warum das im Unternehmen nicht gehen soll." Das von Salesforce entwickelte Soziale Netzwerk heißt Chatter. In dieser Anwendung folgen die Mitarbeiter Datenobjekten - das können neben Personen auch Dokumente, Support-Anfragen, Vertriebschancen oder Anwendungen sein. Sobald sich der Status eines Datenobjekts verändert, wird der Mitarbeiter benachrichtigt, sei es am Arbeitsplatz oder auch auf mobilen Geräten.

Informationen allerorten abrufbar

"Niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit hatten wir solche Fähigkeiten, miteinander zu kommunizieren und Informationen zu verwalten", sagt der Geschäftsführer des kanadischen Content-Management-Spezialisten Open Text, Tom Jenkins. Dabei sei ein Wandel vom Google-Modell zum Facebook-Modell zu beobachten - bei Facebook stammten die Informationen nicht mehr aus einer Datenbank, sondern von anderen Menschen. "Jetzt werden wir von Kunden gefragt, wie sie das Facebook-Modell der Kommunikation ins Unternehmen bringen können." Open Text hat dafür die Software Social Workplace entwickelt.

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    Zuletzt kommentiert von Ehemalige Benutzer am 08.03.2011 um 21:52 Uhr
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