Freitag, 18.02.2011 10:01

Nokia X3 Touch and Type im Test

aus dem Bereich Mobilfunk
Von Hayo Lücke

Was tun, wenn der Verkauf von Smartphones (noch) nicht so wirklich ins Rollen kommt? Nokia hat sich entschieden, das zu tun, womit der Weltmarktführer unter den Handy-Produzenten groß geworden ist: Handys bauen, die auf Basis des Betriebssystems Nokia OS leicht zu bedienen sind, eine durchaus beachtliche Anzahl an Extras liefern und in der Regel zu einem überschaubaren Preis in den Handel kommen. Wir haben uns eines der aktuellen Nokia-Handys angeschaut: das X3 Touch and Type mit S40-Oberfläche.

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Einfacher Touchscreen nutzbar

Der Name ist bei diesem Mobiltelefon Programm: Neben einem Touchscreen liefert das das Telefon auch physische Zifferntasten. Im Klartext bedeutet das, dass die Menüführung zu einem großen Teil über den Bildschirm erfolgt, Telefonnummern oder SMS aber über die Tastatur unter dem Display eingetippt werden. Eine QWERTZ-Tastatur fehlt - auch virtuell. Das X3 Touch and Type ist sozusagen ein Zwischenschritt, der irgendwo zwischen teurem Smartphone und günstigem Einsteiger-Handy liegt.

Deutlich wird das auch bei einem Blick auf die Abmessungen: 106 Millimeter lang, 48 Millimeter breit und gerade einmal knapp 10 Millimeter dünn präsentiert sich das 78 Gramm leichte Telefon. Legt man beispielsweise das Windows-Handy Samsung Omnia 7 daneben (122x64x11 Millimeter), wird schnell deutlich, dass hier ein Handy produziert wurde, das ein echter Handschmeichler sein möchte.

Nokia X3 Touch and Type
Nokia X3 Touch and Type. Bild: Nokia

Das hat allerdings auch Auswirkungen auf die Größe des Displays. Kommen bei aktuellen Smartphones schon mal Bildschirme mit einer Abmessung von 4 Zoll zum Einsatz, müssen sich Nutzer des X3 Touch and Type mit 2,4 Zoll (6,1 Zentimeter in der Diagonalen) zufrieden geben – bei einer Auflösung von 240x320 Pixeln und der Darstellung von maximal 262.144 Farben.

Kein Internet-Handy

Negativ wirken sich die kompakten Abmessungen des Displays insbesondere bei Ausflügen ins mobile Internet aus. Allerdings muss man Nokia zugutehalten, dass das X3 nicht in erster Linie zu diesem Zweck entwickelt wurde. Wer viel mit dem Handy im Internet surfen möchte, sollte tatsächlich eher zu einem echten Smartphone greifen.

Beim X3 Touch and Type soll die einfache Bedienung über das gewohnt übersichtlich gehaltene S40-Menü im Vordergrund stehen. Und genau das funktioniert über den Touchscreen durchaus ordentlich. Die recht kleinen Menüpunkte lassen sich gut anwählen und sollte es einmal notwendig sein, zu bestimmten Inhalten nach unten zu scrollen, funktioniert auch das ohne größere Probleme.

Allerdings gibt das Handy während des Scrollens teils doppelt und dreifach ein Vibrationsfeedback. Das kann mit der Zeit etwas stören, lässt sich aber deaktivieren (Einstellungen > Telefon > Touchscreen-Einstellungen > Vibrations-Feedback).

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 S40 ist nicht Symbian (1 Beiträge) 
    Zuletzt kommentiert von Qantas am 18.02.2011 um 11:32 Uhr
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