Telefonieren über das Internet ist praktisch und teilweise günstiger als übers herkömmliche Festnetz - besonders bei Auslandsgesprächen. Wer gerne das ein oder andere Schwätzchen quer über den Globus hält, kommt früher oder später zu dem Schluss, dass sich eine Flatrate lohnen könnte. Doch was bieten sie wirklich, die adretten Pakete zum kleinen Preis? Onlinekosten.de hat mehrere Anbieter verglichen.
Anzeige
| ||
Community nicht immer kostenlos
Liegen die Pauschalpreise inzwischen recht dicht beieinander, so unterscheiden sich die verschiedenen Anbieter immer noch deutlich in ihren Zusatzleistungen. Der eine nimmt für jedes Extra Gebühren, der andere bietet beispielsweise Rufnummern-Portierung kostenlos an, wieder andere berechnen Community-Gespräche oder ermöglichen keine Web-SMS. Auch die Mindestvertragslaufzeiten gehen auseinander. Lohnen kann sich ebenfalls ein Vergleich der Kosten für Gespräche ins Mobilfunknetz, denn sonst führt manche Umleitung zu einem bösen Erwachen.
Relevant für den Vergleich waren Angebote, die unabhängig vom Internet-Zugang erhältlich sind. Der Grund: Die Komplettpakete aus Breitband-Anschluss und VoIP-Account sind zwar bequem, da alles aus einer Hand kommt, jedoch können VoIP-Accounts unabhängiger Anbieter problemlos weiter genutzt werden, auch wenn der Breitband-Anschluss wechselt. Der VoIP-Telefonanschluss samt Rufnummer bleibt also erhalten, auch wenn der Nutzer seinen DSL-Zugang bei einem neuen Provider bezieht.
Skype: Abzug in der Transparenznote
Nach wie vor der Bekannteste unter den Voipern: Skype. Der Anbieter machte das kostenlose Plaudern von PC zu PC populär, später ergänzt durch Text-Chat, Video-Chat oder Dateitransfer. Inzwischen hat Skype Flat-Angebote für 40 Länder im Gepäck. So kostet die Flatrate ins deutsche Festnetz 5,73 Euro pro Monat, europaweit werden 6,88 Euro gezahlt.


