Ähnlich wie die Konkurrenten Sony Ericsson und HTC nutzt auch Motorola die diesjährige CES, um auf dem Heimatmarkt allerlei Novitäten zu präsentieren. Neben dem neuen Tablet-PC Xoom zeigte das US-Unternehmen erstmals die neuen Dualcore-Smartphones Atrix 4G und Droid Bionic sowie das Single-Core-Modell Cliq 2 – allesamt Android-Modelle. Während letzteres nur bei T-Mobile USA zu haben sein wird, steht das Droid Bionic exklusiv bei US-Netzbetreiber Verizon in den Regalen – Preis noch unbekannt. Das Atrix 4G wiederum wird in den USA ausschließlich bei AT&T vertrieben, schafft aber den Sprung über den Atlantik und soll in Kürze auch in West-Europa erhältlich sein.
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Übersicht
Seite 1 - Motorola Droid BionicSeite 2 - Motorola Atrix 4G
Seite 3 - Motorola Cliq 2
Dual-Core-CPU und LTE-Unterstützung
Einziges LTE-Gerät der drei Kandidaten ist das Motorola Droid Bionic. Das Smartphone-Flaggschiff verfügt über ein qHD-Display im 4,3-Zoll-Format, das mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln hervorragende Grafikeigenschaften verspricht. Für bislang bei Mobiltelefonen eher untypische Rechenkapazitäten sorgen ein Dualcore-Prozessor mit 2 Gigahertz (GHz) Taktrate sowie 512 Megabyte (MB) DDR2-RAM. Wie viel interner Speicherplatz zum Befüllen einlädt, teilte Motorola allerdings noch nicht mit.
Besser bekannt ist das integrierte Kamera-Equipment - bestehend aus zwei Linsen auf Vorder- und Rückseite. Die Front-Kamera dient der Video-Telefonie und überträgt in VGA-Qualität; das Objektiv über dem Akkudeckel erreicht eine Auflösung von 8 Megapixeln und kommt inklusive Dual-LED-Blitzlicht. Über die integrierte HDMI-Schnittstelle lassen sich gespeicherte HD-Videos auf Wunsch zudem auf kompatiblen TV-Geräten mit bis zu 1080p abspielen. Der sogenannte Mirror-Mode ermöglicht dabei das gleichzeitige Streamen von Inhalten auf Smartphone und Fernseher.

Motorola Droid Bionic: LTE-Smartphone mit Doppelkern. Bilder: Motorola
Umfangreiches Business-Paket vorinstalliert
Nicht nur die Hardware ist äußerst vielversprechend, auch softwareseitig hat Motorola ein buntes Paket geschnürt, das gleichermaßen Privat- und Firmenkunden ansprechen soll. Dementsprechend finden sich etwa umfangreiche E-Mail-Features, eine Fernlöschfunktion und Verschlüsselungstechniken. Die mobile Büro-Suite QuickOffice wird ebenfalls mitgeliefert.
In Sachen Konnektivität verspricht das neue Motorola zudem einen Quantensprung in Sachen Geschwindigkeit – zumindest für US-Verhältnisse. So soll das seit Dezember aktive LTE-Netz von US-Marktführer Verizon bis zu zehnmal schneller sein, als die bisher genutzte 3G-Infrastruktur. In Zahlen: Statt 0,6 bis 1,4 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) leistet das Verizon-LTE immerhin 5 bis 12 Mbit/s. Die Netzabdeckung beschränkt sich bisher allerdings auf einige wenige Gebiete; eine flächendeckende Versorgung wird für 2013 angestrebt.


