Anzeige:
Mittwoch, 05.01.2011 15:31

"WSJ": US-Börsenaufsicht prüft Facebook-Deal

aus dem Bereich Sonstiges

Der Geldregen für Facebook ruft laut einem Medienbericht die US-Börsenaufsicht SEC auf den Plan. Die Behörde prüfe nun, ob die Regeln für nicht an der Börse notierte Unternehmen verschärft werden müssten, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen.

Anzeige

Finanzspritze von 500 Millionen US-Dollar

Das Online-Netzwerk hatte sich zu Beginn der Woche eine riesige neue Finanzspritze von einer halben Milliarde Dollar gesichert, die hauptsächlich von dem Wall-Street-Giganten Goldman Sachs kommt. Die SEC stößt sich dem Bericht zufolge aber vor allem an einem geplanten 1,5 Milliarden Dollar schweren Investment-Fonds für Goldman-Kunden. Mit dem Fonds wollen Facebook und Goldman Sachs eine fast 50 Jahre alte Regel aushebeln, die Unternehmen verpflichtet, ihre Geschäftszahlen offenzulegen, sobald sie die Marke von 500 Investoren erreicht haben. Der Plan ist, dass Goldman mit seinem Milliarden-Fonds als nur ein einziger Investor auftritt, egal wie viele Kunden ihr Geld in Facebook-Aktien stecken. Die SEC überlegt nun dem Bericht zufolge, ob solche Anleger ausreichend informiert wären, da sie ja keine öffentlichen Unternehmenskennziffern zur Verfügung hätten.

Goldman Sachs investierte 450 Millionen Dollar in Facebook und bekommt dafür dem Vernehmen nach einen Aktienanteil von 0,8 Prozent. An den Aktienmärkten wird schon lange auf einen Börsengang des weltgrößten Online-Netzwerks mit inzwischen mehr als 500 Millionen Mitgliedern gewartet. Einige Branchenbeobachter mußmaßen allerdings, dass der Gang an die Börse mit der neuen Geldspritze weiter in die Ferne gerückt sein könnte: Facebooks Finanzbedarf ist erst einmal gedeckt und Gründer Mark Zuckerberg scheint wenig erpicht zu sein, die Kontrolle über sein Lebenswerk mit einer Menge von Investoren zu teilen.

Neue Facebook-Firmenzentrale: Interesse an Firmensitz von Sun Microsystems?

Im Anschluss an die Kapitalspritze will sich das Internet-Unternehmen Facebook nach Medienberichten auch eine neue Firmenzentrale zulegen. Facebook wolle in den bisherigen Firmensitz des Computerherstellers Sun Microsystems in Menlo Park südlich von San Francisco einziehen, berichtete am Dienstag (Ortszeit) die Zeitung "San Jose Mercury News". Ein Facebook-Sprecher sagte, das Unternehmen habe einen bestimmten Standort im Blick. Es sei aber zu früh, um schon konkreter zu werden.

Das Sun-Microsystems-Gebäude und das 23 Hektar große zugehörige Firmengelände gehören dem IT-Konzern Oracle, der Sun Microsystems im vergangenen Jahr übernommen hat. Bislang arbeiten die mehr als 1.700 Beschäftigten von Facebook überwiegend in angemieteten Bürogebäuden in Palo Alto, das wie Menlo Park im Silicon Valley liegt.

Jörg Schamberg / dpa
Kommentieren (Neuen Kommentar verfassen):
Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert.
 Suche

  News
Samstag, 25.10.2014
Rover soll Mondspaziergang mit Oculus Rift ermöglichen
"WSJ": Apple will Musik-App von Beats in iTunes integrieren
Webradiomonitor 2014: Mehr Online-Radio, mehr Audio-Werbung
Netflix und Co. treiben die Preise für Film- und Serienrechte in die Höhe
Sprung aus 41 Kilometern Höhe: Google-Manager knackt Rekord von Felix Baumgartner
Smart-Homes: Branche sieht riesiges Potential
Freitag, 24.10.2014
EuGH-Urteil: Einbetten von Videos verstößt nicht gegen das Urheberrecht
Trotz Angriff auf iCloud-Nutzer: Apple-Chef Cook wirbt in China um Kunden
Nach Kritik: Anti-Facebook Ello verzichtet auf bezahlte Werbung
Online-Magazin "Krautreporter" ist gestartet: Breite Themenpalette von Zensur bis Ebola
Microsoft nutzt Marke Nokia nur noch für günstige Handys
ESET warnt vor Malware für den Mac
Smartwatch LG G Watch R erscheint später, kostet weniger
"Rooms": Facebook stellt App für anonyme Chats vor
Simply: Allnet-Flat mit LTE und 1 GB Highspeed-Volumen ab 9,95 Euro
Weitere News
Server
Server gibt es für fast jede Aufgabe: Mailserver mit POP3 für E-Mails, SQL Server für Datenbanken oder FTP Server für den Dateitransfer.
Auch das Betriebssystem ist variabel - ob Windows Server oder Linux Server: Sie haben die Wahl.
Auf ihrem Dedicated Server bestimmen Sie als Administrator ganz allein.
Prepaid Handy
Mit einem Prepaid-Tarif lässt sich bei voller Kostenkontrolle telefonieren. Allerdings benötigt man dann auch ein Handy ohne Vertrag.
Wer einen Discounter-Tarif bei Anbietern wie Fonic oder Simyo wählt, muss sich noch nach einem Prepaid Handy umsehen.
Verschiedene Modelle gibt es in unserer Handy Übersicht.
DSL 16000
DSL Turbo und ganz oben dabei im DSL Speed Test:
Mit DSL 16000 durchs Internet und alle Vorzüge wie Internettelefonie und Internet TV genießen.
Alle Anbieter von DSL und dem schnellen VDSL in der Übersicht.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs