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Mittwoch, 15.12.2010 11:38

Toshiba NB250 im Test: Auffallend unauffällig

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup

Für das kommende Jahr hat Toshiba das Mini NB520 mit Harman/Kardon-Lautsprechern und Dual-Core-Atom angekündigt, in diesem Jahr konzentriert sich der Elektronikkonzern aus Japan aber noch auf einen Pineview Single-Core-Prozessor. Der neueste Spross aus der Toshiba Netbook-Familie mit dieser Bestückung ist das Mini NB250, das mit einer Akkulaufzeit von mehr als 8 Stunden glänzen soll. Wir haben das tiefschwarze 10,1-Zoll-Netbook für 349 Euro (UVP) getestet.

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Toshiba NB250 Test - Inhalt

  1. Gehäuse, Akku, Tastatur und Touchpad
  2. Hardware, Schnittstellen und Display
  3. Software, Fazit und Alternativen, Info-Tabelle

Komplett schwarzes Netbook

Das NB250 zeichnet sich durch ein schwarzes Glanz-Gehäuse mit Rautentextur aus, die auch die Handballenauflage ziert. Innen hat Toshiba aber weitestgehend auf Hochglanz verzichtet: Zwar ist die Displayoberfläche spiegelnd, der breite Bildschirmrahmen, die Tastatur und die umliegende Fläche sind aber mattiert. Das Toshiba NB250 ist 263x212 Millimeter (mm) groß, wobei es an der Vorderseite zugeklappt 25 mm und an der Rückseite etwa 31 mm hoch ist. Der Akku, bei unser Testkonfiguration NB250-108 ein 6-Zellen-Exemplar, steht hinten ein Stück über. Verglichen mit dem 1,12 Kilogramm leichten Schwestermodell NB250-10R verursacht er aber kaum Extragewicht: Das Gesamtgewicht des NB250-108 liegt bei unter 1,25 Kilo. Die rund 100 zusätzlichen Gramm lohnen sich; statt nur 4 Stunden wie das 10R soll das 6-Zellen-Netbook doppelt so lange durchhalten.

In der Praxis hält der Akku aber nicht das, was Toshiba verspricht. Als längste Laufzeit bei permanent eingeschaltetem Display ermittelten wir rund 6 Stunden, unter Vollast leert sich der Akkur nach knapp 4,5 Stunden. Ganz flüsterleise ist das Netbook nicht. Wird die Hardware stark beansprucht, ist der Lüfter teilweise durchaus zu hören. Im normalen Betrieb verhält sich das Netbook ruhig.

Toshiba NB250-108 LieferumfangToshiba NB250 Seite
Im Lieferumfang sind ein 6-Zellen-Akku, das Netzteil und eine Kurzanleitung enthalten. Bilder: onlinekosten.de.
Zum Vergrößern anklicken.

Große Tastatur ohne Standard-Layout

Der Power-Knopf ist wie beim Toshiba Mini NB200 (Test), einem Vorgängermodell mit ähnlicher Bauform, am Scheitelpunkt des Notebooks angeordnet. Beim Transport in einer Tasche ist das aber kein Problem, da sich das Gerät im zugeklappten Zustand nicht einschalten lässt. Beim NB200 setzte Toshiba auf eine Chiclet-Tastatur mit einzeln eingelassenen Tasten, das neuere NB250 kehrt stattdessen zum Standard-Keyboard zurück. Positiv hervorzuheben sind die matte Oberfläche und die komfortable Tastengröße. Die Tastatur reicht bis an den Rand heran und nutzt den Platz daher sehr gut aus. Das Tastenfeld biegt sich in der Mitte bei Druck schnell durch, was beim Tippen aber nicht stört. Wer häufig die spitzen Klammern benötigt, wird das in diesem Bereich geänderte Layout bemerken. Am Touchpad lässt sich kein Kritikpunkt finden. Der Mauszeiger ist präzise zu navigieren und die Klicktasten hinterlassen einen hochwertigen Eindruck.

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