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Freitag, 15.10.2010 10:01

MSI FX600 im Test: 4-fach Sound und Nvidia Optimus

aus dem Bereich Computer
Von Saskia Brintrup
MSI FX600 Testbericht

Mit der MSI FX600 Serie hält der auch für Mainboards und Grafikkarten bekannte Hersteller aus Taiwan unterschiedlich bestückte Notebooks ab 699 Euro bereit. MSI siedelt die Laptops zwischen Business und Lifestyle an, optisch sind sie daher weder extrem auffällig noch besonders zurückhaltend. Interessant dürfte für anspruchsvollere Nutzer die Nvidia Optimus Wechselgrafik sein: Viele andere Notebooks für die berufliche Nutzung verlassen sich schließlich auf schwache Onboardchips. Auch der Sound dürfte – von vier Lautsprechern ausgehend – ein klassisches Business-Notebook ausstechen. Ob die MSI FX600 Serie hält, was das Datenblatt verspricht, haben wir anhand eines FX600-i5447W7P Modells getestet.

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MSI FX600 Test - Inhalt

  1. Gehäuse, Tastatur und Schnittstellen
  2. Prozessor, Grafikleistung und Display
  3. Akkulaufzeit, Fazit und Info-Tabelle

Hochwertiger Sound im matten Gehäuse

Unser MSI FX600 bietet ein 15,6-Zoll-Display und misst bei einem Gewicht von 2,4 Kilogramm rund 38x25x3 Zentimeter. Der Bildschirm ist zwar – trotz der Zielgruppe der Business-Nutzer – glänzend, beim Gehäuse weist MSI auf der Website aber ausdrücklich darauf hin, dass kein Grund zur Panik vor Fingerabdrücken besteht. Wo ansonsten gerne auf Hochglanz polierte Flächen glitzern, hat MSI nämlich matt-schwarzen Kunststoff mit einer Art Wabenstruktur verbaut, der sich auch im Innenraum findet. Ob dies nun hübsch ist oder nicht, ist eine Geschmacksfrage. Rund herum wurde ein silberfarbener Rahmen eingelassen, der in ähnlicher Form auch die Leiste mit den Multimedia-Buttons oberhalb der Tastatur und die Lautsprecher ziert. Davon besitzt das MSI FX600 übrigens gleich vier Stück, was einen guten Klang vermuten lässt. Die Erwartungen werden nicht enttäuscht, für Nutzer, die einen hohen Wert auf überdurchschnittlichen Lautsprecherklang legen, lohnt sich der Griff zu Modellen mit besseren oder mehreren Lautsprechern. Das Ergebnis liegt deutlich über dem blechernen Klang der meisten Netbooks oder Standardlautsprecher.

Chiclet-Tasten mit geändertem Layout

Die Tastatur ist eines der modernen Exemplare mit einzeln eingesetzten Tasten. Sie sind flach und matt und lassen sich im Großen und Ganzen gut bedienen. Aber: Die Tasten sind recht laut und die Enter-Taste ist nur eine anstatt zwei Zeilen hoch, sodass der kleine Finger beim 10-Finger-Schreiben schonmal auf der Raute-Taste landet. Zwar ist erfreulicherweise ein separates Touchpad vorhanden, die unterste Ziffernreihe ist aber versetzt, was anfangs etwas irritiert. Wer nie die spitzen Klammern benötigt, wird ansonsten keine Unterschiede zu anderen Tastaturen feststellen. Andere Anwender müssen sich umgewöhnen: Diese Zeichen hat MSI nämlich an eine ungeschickte Stelle verfrachtet, links neben die Leertaste.

MSI FX600-i5447W7P
Die Tastatur des FX600 bietet kein Standard-Layout. Bild: MSI

Eingelassen wurden die Tasten in eine schwarze Hochglanz-Fläche, die mit der Zeit sicher etwas Schmutz ansetzt. Insgesamt sind die neuen Tastaturen aber leichter zu reinigen als die klassischen Tastenfelder. Etwas ungewöhnlich ist das Touchpad, und zwar aus mehreren Gründen. Zunächst ist es mit einer deutlich spürbaren Noppen-Oberfläche versehen, die aber dennoch angenehm ist. Unter der durchgehenden Klicktaste, deren Linksklick ein wenig schwerfällig wirkt, listet MSI die Symbole für die Statusanzeigen auf – eine ungewohnte Platzwahl, macht aber nichts. Auch ein Bluetooth-Symbol findet sich dort, eine Sondertaste zum Ein- und Ausschalten von Bluetooth gibt es ebenso – obwohl diese Konfiguration ohne Bluetooth auskommt.

Schnittstellen beim MSI FX600

An Anschlüssen liefert das FX600 HDMI für einen Fernseher oder ein modernes Display, D-Sub für einen TFT Monitor mit analogem Eingang, zwei USB-Ports, einen USB-Port mit integriertem eSATA für eine externe Festplatte, einen Kartenleser und Schnittstellen für ein Mikrofon und Kopfhörer. Für die schnelle Datenübertragung im Netzwerk steht Gigabit LAN bereit, kabellos geht es per WLAN über die Standards 802.11b/g/n ins Internet. Nicht verzichten muss der Besitzer außerdem auf eine HD-Webcam und einen DVD-Brenner.

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