In einem ganz ähnlichen Design, aber mit einer noch etwas besseren Ausstattung, schickt LG das Optimus Chic ins Rennen. Zwar wird auch dieses Modell mit einem 600-Megahertz-Prozessor angetrieben, und auch der Touchscreen (3,2 Zoll, 320x480 Pixel, 262.000 Farben) unterscheidet sich kaum vom Optimus One. Doch es gibt feine Unterschiede.
LG Optimus Chic
Mehr zu bieten hat das Optimus Chip in Bezug auf die integrierte Digitalkamera. Die kommt nämlich mit einer Auflösung von 5 Megapixeln und Autofokus-Unterstützung daher. Der interne Speicher fällt hingegen mit 150 Megabyte etwas kleiner aus. Natürlich ist aber auch bei diesem Android-Smartphone eine Speichererweiterung vorgesehen. Der separate microSD-Slot kann Speicherkarten mit einer Kapazität von bis zu 32 Gigabyte verarbeiten. Im Lieferumfang inklusive ist eine Speicherkarte mit immerhin 2 Gigabyte.
Für die Nutzung in GSM-Netzen (Quadband) ist das Chic-Modell ebenso geeignet wie für die Verwendung in UMTS-Netzen. Das mobile Internet kann auf Basis von HSDPA und HSUPA erkundet werden. Alternativ dazu steht auch eine WLAN-Schnittstelle zur Verfügung. Nachteil: auch bei diesem Handy wird der schnelle N-Standard nicht unterstützt. Der Umfang an Extras wird über einen integrierten Lichtsensor, Digitalkompass, Radio, MP3-Player und A-GPS-Empfänger.
LG Optimus Chic: Android 2.2 tritt 5-Megapixel-Kamera. Bilder: LG Electronics
Preis ist noch nicht bekannt
Auch beim LG Optimus Chic ist bisher nicht klar, zu welchem Preis es in den Handel kommen soll. Fest steht aber, dass die Bereitschaftszeit des 113x58x13 Millimeter kleinen und 132 Gramm schweren Telefons bei knapp 19 Tagen und die Sprechzeit bei bis zu 5,5 Stunden liegen soll.
Hayo Lücke