Sonntag, 05.09.2010 11:01

Notebooks: Viel Neues bei Asus und Samsung

aus dem Bereich Computer

Auf der IFA in Berlin dreht es sich an vielen Ständen um die Themen 3D und Tablets. Da Notebooks heutzutage immer häufiger als Multimedia-Zentrale herhalten müssen und viele Elektronik-Konzerne ein Standbein im Laptop-Business haben, ist auch die Überleitung zum tragbaren Rechner hergestellt. Samsung hat in seiner Pressekonferenz zum Galaxy Tab auch gleich ein paar neue Notebooks gezeigt und mittlerweile noch weitere Geräte vorgestellt. Asus verknüpft währenddessen zeitloses Holz mit neuer Technik – im neuen Notebook aus der Bamboo Collection. Die N-Serie hat sich die neuen Nvidia DirectX-11-Chips einverleibt.

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Samsung N350 mit Dual-Core-Atom

So flach sich auch das Galaxy Tab darstellt, bei den neuen Laptop-Serien SF und NF von Samsung geht es kurvig zu. Das NF310 stützt sich beispielsweise auf den Intel Atom N550 Dual-Core-Prozessor mit 1,5 Gigahertz (GHz), der auch das neue Netbook N350 antreiben wird. Das 10,1-Zoll-Modell mit entspiegeltem Display und typischer Netbook-Auflösung von 1.024x600 Bildpunkten kombiniert ebenso ein Gigabyte (GB) DDR3-Arbeitsspeicher dazu. Grafikchip ist der bekannte Intel GMA 3150. An den Basis-Schnittstellen wie drei USB-Ports, LAN, VGA, Mikrofon- und Kopfhörer-Anschlüssen fehlt es ebenso wenig, hinzu kommen Bluetooth 3.0 und WLAN 802.11 b/g/n.

Im Gegensatz zu dem neuen Kurvenstar herrscht beim N350 aber eine flache Bauweise vor. Nur ein Kilogramm (kg) soll das Gerät mit 3-Zellen-Akku auf die Waage bringen. Ohne Zwischenstopp an der Steckdose hält das matt-schwarze Netbook laut Samsung bis zu sechs Stunden durch. Starten soll es im Herbst für 429 Euro – mit Windows 7 Starter.

Samsung RF710 und QX310
Das leistungsstarke Samsung RF710 (oben) und das Subnotebook QX310 (unten). Bilder: Samsung

Samsung RF710 und QX310

Darüber hinaus reichte Samsung weitere Details zur RF-Serie nach. Als erste Konfiguration kommt das RF710 im November ab 999 Euro auf den Markt. Das optisch auffälligere 17,3-Zoll-Modell mit 1.600x900 Bildpunkten und DVD-Brenner stammt aus dem Multimedia-Clan und hat sich daher etwas mehr Proviant ins Gehäuse in Metall-Optik gepackt. Je nach Ausführung bilden ein Intel Core i5-Prozessor Typ 460M mit 2,53 GHz oder ein Core i7 720QM mit vier Kernen à 1,6 GHz, vier oder sechs GB RAM und 640 oder 1.000 GB Festplattenspeicher die Leistungsreserven. Den Platz der Grafikkarte nimmt entweder eine Nvidia GeForce GT 330M oder eine GT 420M aus der neuen DirectX-11-Riege ein. HDMI ist in jedem Fall vorhanden, zwei USB-2.0- und zwei Ports des neuen 3.0-Standards, Gigabit LAN und ein Kartenleser ebenso. Als Betriebssystem dient Windows 7 Home Premium 64-bit.

Um ein Samsung QX310 sein Eigen nennen zu können, muss der Käufer 200 Euro auf den Preis des RF710 drauflegen. Der etwa zwei kg leichte 13,3-Zöller bedient daher das Luxus-Segment und lockt standesgemäß mit einem hübschen Aluminium-Gehäuse und einem HD-Display. Ein Laufwerk erwähnt Samsung nicht. Hardware-seitig verbucht das mit Windows 7 Professional bestückte Subnotebook einen Intel Core i5-460M mit 2,53 GHz, vier GB DDR3-Speicher, eine 320-GB-Festplatte und eine Nvidia GeForce 310M mit 512 Megabyte eigenem Speicher und HDMI-Ausgang. Hinzu kommen ein LAN-Anschluss der Gigabit-Klasse sowie eine WLAN-Schnittstelle, die auch den schnelleren Funkstandard n unterstützt. Die Akkulaufzeit gibt Samsung mit bis zu sieben Stunden an, Starttermin ist der Oktober.

Weiter auf Seite 2: Asus N-Serie und Bamboo Collection

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