Nach zuletzt schlechten Nachrichten über brennende Akkumulatoren, schaut Navigationsgerätehersteller Garmin wieder nach vorn. Anlässlich der IFA präsentiert das Unternehmen das nüLink! 1695 mit Online-Diensten und ergänzt seine Produktpalette um die nüvi-Serien 22xx mit 3,5-Zoll-Displays sowie 23xx mit 4,3-Zoll-Bildschirmen.
Navi mit Google Maps
Das nüLink! 1695 mit Bluetooth und berührungsempfindlichen 5-Zoll-Display kann online auf erweiterte Informationen zugreifen. Garmin nennt beispielsweise Kraftstoffpreise der umliegenden Tankstellen, Verfügbarkeit und Kosten von Parkplätzen oder die Google Maps Suche. Zu den Internetdiensten zählt auch Navteq Traffic, das zusätzliche Verkehrsinformationen über Innenstädten und Landstraßen anbietet. Eine weitere Neuerung, die auch die nüvi-Serien 22xx und 23xx beherrschen, stellt die photoReal-Ansicht (siehe Bild) dar, die Kreuzungen und Abzweigungen zur besseren Orientierung dreidimensional anzeigt.
Die Modellnummern 2340T, 2350T und 2360T bieten darüber hinaus trafficTrends und myTrends. Ersteres versucht den optimalen Weg nach statistischen Daten zu finden, das Zweite errechnet tageszeitabhängig die kürzeste Strecke auf oft gefahrenen Routen. Bislang waren diese Möglichkeiten dem High-End-Modell nüvi 3790T vorbehalten. Das 2360T ist zudem ecoRoute HD kompatibel: Mit einem entsprechendem OBD-Adapber (On Board Diagnosis) kann das Navi Daten wie Drehzahl oder Batterieladung auswerten und entsprechend den Verbrauch oder die Fahrweise analysieren. Bluetooth sowie Sprachsteuerung runden die Ausstattung des 2360T ab.
Mit 3D-Ansicht und Onlinediensten wie Google Maps will Garmin Käufer überzeugen. Bild: Garmin
Preise und Verfügbarkeit
Das nüLink! 1695 bringt Karten von 44 europäischen Ländern mit und wird ab Oktober 2010 für 299 Euro verkauft. Im ersten Jahr erlässt Garmin die Live-Service nüLink! Gebühren, danach werden 49,99 Euro pro Jahr fällig. Die nüvi 22xx und 23xx Modelle sind ebenfalls ab Oktober zu haben. Die Preise der 22xx-Reihe beginnen bei 159 Euro, die 23xx-Geräte wechseln ab 189 Euro den Besitzer.
Marcel Petritz