Freitag, 03.09.2010 16:16

IFA: Nvidia bringt DirectX-11-Chips für Notebooks

aus dem Bereich Computer
Nvidia bringt DirectX 11 nun auch aufs Notebook. Die neue GeForce 400M-Serie bietet dabei ein sehr breit gefächertes Leistungsspektrum, das durch insgesamt neun GPU-Typen abgedeckt wird. Für Enthusiasten, die auch unterwegs nicht auf Maximalleistung verzichten möchten, hat Nvidia einen neuen Chip im Angebot.

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Breites Portfolio

Nachdem AMD bereits im Januar Radeon-Grafikchips mit Direct-X-Unterstützung vorstellte, finden nun die Pendants des Hauptkonkurrenten früher ihren Weg in den Handel. Nvidia kündigte auf der IFA gleich acht neue mobile Grafikchips an, die von Acer, Asus, Dell, Lenovo, Samsung und Toshiba schon in nächster Zeit verbaut werden sollen. Den Anfang machen Acer und Asus - erste 400M-Notebooks mit energiesparender Optimus-Architektur sind schon für Ende dieses Monats angekündigt.

Die neue GeForce 400M-Serie baut auf den sparsamen Fermi-Grafikchips der aktuellen Generation auf und gibt sich dadurch weitaus genügsamer in der Leistungsaufnahme, als das neue und alte Notebook-Flaggschiff GTX 480M, das auf dem stromhungrigen GF100-Chip basiert. Der neue GeForce 470M besitzt 288 Shader-Einheiten und ist mit 535 Megahertz (MHz) getaktet und bildet die Leistungsspitze der neuen Fermi-basierten GPUs. Dem Chip steht GDDR5-Speicher zur Seite, der mit 192 Bit angebunden ist. Gleiches gilt für die Varianten GT 445M und GTX 450M, mit dem Unterschied, dass diese nur 144 (GT 445M) beziehungsweise 192 (GTX 450M) Shader-Prozessoren besitzen, dafür aber mit höheren GPU- und Shader-Taktraten arbeiten.


Das G53Jw von Asus kommt mit GTX 460M.
Bild: Nvidia
Unterschiede im Detail

Neben den genannten High-End-Lösungen, bedient Nvidia auch die Mittelklasse. Mit 500 MHz GPU-Takt, 48 und 96 Shader-Einheiten und einem Shader-Takt von 1000 MHz zeigen sich die Einsteiger-Chips GT 415M und GT 420M. Der GT 425M ist identisch mit dem 420M, bietet jedoch einen Shadertakt von 1120 MHz. Außerdem neu im Angebot ist der GT 435M: dieser besitzt 96 Shader-Einheiten, die mit 1300 MHz takten. Die GPU läuft auf 650 MHz. Alle Mittelklasse-Chips haben eine GDDR3-Anbindung mit 800 MHz gemein, wobei das Interface 128 Bit umfasst.
Michael Müller
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