Google feiert das zweijährige Bestehen von Chrome und beschenkt die Fangemeinde seines Browsers beiläufig mit der sechsten Version für Windows, Linux und Mac OS X. Im Vergleich zu Chrome 5 hat sich dabei einiges geändert. Wer hingegen die letzten Beta-Varianten kennt, dürfte keine großen Unterschiede feststellen.
Neuer Look, einfachere Bedienung
Auffälligstes Merkmal von Chrome 6 ist eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die noch mehr Übersicht bieten soll. So gibt es nur noch ein einziges Menü mit Konfigurationsmöglichkeiten, die Anordnung der Schaltflächen wurde teilweise verändert und auch die Omnibox-Eingabeleiste zeigt sich in neuem Look.
Geringfügige Änderungen zeigt zudem das Standard-Farbschema, das den Augen ein entspannteres Lesen durch besser abgestimmte Kontraste ermöglicht. Unter der aufgehübschten Haube sorgen zudem zahlreiche Optimierungen bei Geschwindigkeit und Stabilität für angenehmeres Surfen. Bereits die erste Beta der sechsten Ausgabe agierte im Sunspider JavaScript Benchmark rund 15 Prozent schneller als der Vorgänger Chrome 5.
Google feiert Chrome im Bauhaus-Stil. Bild: Google
Auch Chrome beherrscht nun "Auto-Fill"
Als wichtigstes Neu-Feature präsentiert Google allerdings die längst überfällige Auto-Fill-Funktion. Auch Chrome beherrscht damit das vereinfachte Ausfüllen von Webformularen. Häufige benötigte Angaben wie Name, Adresse, Telefonnummern oder Kreditkartendaten können auf Wunsch zentral abgelegt werden und lassen sich per Mausklicks übernehmen.
Deutlich erweitert wurden darüber hinaus die integrierten Synchronisationoptionen über ein bestehendes Google-Konto. Neben Lesezeichen, Vorlagen und personalisierten Einstellungen können nun ebenfalls Erweiterungen sowie die meisten gespeicherten Auto-Fill-Daten direkt auf andere Chrome-Installationen übertragen werden. Chrome 6 steht ab sofort bei Google in über 50 Sprachen zum kostenlosen Download bereit.
Christian Wolf