Im Oktober soll auch der neue Samsung Galaxy Player 50 mit 1-GHz-Prozessor auf den Markt kommen. Wie die übrigen Galaxy-Produkte basiert auch der Multimediaplayer auf dem Android-Betriebssystem und lässt sich daher mit Apps aus dem Android Market bestücken. Anstatt der neuen Variante Android 2.2 wird der Alleskönner aber mit der Version 2.1 geliefert. Der Galaxy Player 50 dient als Wiedergabe- und Aufnahmegerät. Er verfügt über eine 2-Megapixel-Kamera für Fotos und Videos und kann per Drag&Drop auf den wahlweise 8 oder 16 GB großen Flashspeicher kopierte Inhalte anzeigen. Das Display entspricht mit 3,2 Zoll in etwa Smartphone-Standard. Eine Speichererweiterung ist per microSD-Karte möglich.
Android-Player mit WLAN
Über die WLAN-Schnittstelle lässt sich der Player außerdem mit dem Internet verbinden und kann dank integriertem GPS auch für Google Maps genutzt werden. Zu guter Letzt bietet der Player noch eine E-Mail-Funktion sowie ein Radio und versteht sich mit anderen Digital Living Network Alliance (DLNA)-Geräten von Samsung, um drahtlos Musik oder Videos zu streamen. Die 8-GB-Version verkauft Samsung für 229 Euro, die 16-GB-Ausführung soll 299 Euro kosten.
Neue Basic-Unterhalter
Wer weniger technische Raffinessen benötigt, kann zum günstigeren Samsung YP-Q3 greifen. Der je nach Geschmack weiße, pinkfarbene oder blaue MP4-Player hat den bewährten Handy-Look erhalten: Oben ein Display (2,2 Zoll), die Bedienelemente darunter. Der Player unterstützt die gängigen Audio- und Videoformate und bietet auch ein Radio und eine Sprachaufzeichnung.
Mit 4 GB Speicherplatz kostet er 79 Euro, das 8-GB-Exemplar ist 20 Euro teurer. Günstiger ist der Samsung YP-U6 mit einer Kapazität von 2 GB für 49 Euro oder 4 GB für 69 Euro. Im Gegensatz zum YP-Q3 beschränkt sich der schwarze oder pinkfarbene Taschendudler aber auf die Musikwiedergabe und schrumpft das Display daher auf 1 Zoll zusammen. Auch diese beiden Samsung Neuheiten starten im Oktober.
Der Samsung YP-Q3 (li) spielt Songs und Videos ab, der YP-U6 (re) mag nur Audiodateien. Bilder: Samsung
Saskia Brintrup