Internetverbindungen mit Downloadraten jenseits der 100 Megabit-Schallmauer? Für Otto-Normal-Nutzer ist das eigentlich eher ein Zahlspiel als von echtem Nutzen. Denn bei klassischen Internetanwendungen reichen in der Regel auch deutlich geringere Internet-Bandbreiten. Trotzdem rüsten insbesondere die Kabelnetzbetreiber ihre Infrastruktur schon jetzt spürbar auf, um für die Anforderungen der Zukunft (zum Beispiel HD-Inhalte) gerüstet zu sein. Bei Unitymedia sind ab sofort rund 353.500 weitere Haushalte an das neue Euro-Docsis 3.0-Netz angeschlossen.
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Für Bewohner dieser Haushalte bedeutet das, dass ihnen Internet-Anschlüsse mit einer Downstreamrate von bis zu 128 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angeboten werden können. Abgeschlossen wurde das entsprechende Netz-Upgrade unter anderem in den folgenden Regionen - in der Regel ohne aufwendige Grabungsarbeiten vornehmen zu müssen:
- Bergheim
- Bonn
- Brühl
- Erftstadt
- Erkelenz
- Frechen
- Grevenbroich
- Haltern am See
- Kerpen
"Bis Jahresende wollen wir nicht nur die Ballungszentren in den Regionen Rhein-Main und Rhein-Ruhr, sondern möglichst weite Teile unserer Netze in eher ländlichen Gebieten aufgerüstet haben", sagt Unitymedia-Geschäftsführer Gene Musselman.
Kombi-Pakete bestehend aus Internet- und Telefon-Flatrate bietet Unitymedia aktuell ab 20 Euro monatlich für die ersten zwölf Monate der Vertragslaufzeit an. Ab dem 13. Monat werden mindestens 25 Euro fällig. Das Spitzenprodukt mit 128 Mbit/s im Downstream wird von Unitymedia zu einem monatlichen Grundpreis in Höhe von 80 Euro angeboten. Zu beachten ist: die mitgelieferte Fritz!Box liefert maximal 50 Mbit/s im Downstream. Eine Übersicht zu den aktuellen Unitymedia-Tarifen können unserer Hintergrundseite entnommen werden.
Hayo Lücke