Freitag, 27.08.2010 11:32

3D-Fernsehen ohne Brille

aus dem Bereich Sonstiges

Wenn in einer Woche die Messehallen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin für das Publikum geöffnet werden, wird sich bei den großen TV-Produzenten sehr viel um 3D-Technik drehen. Fernsehen in dreidimensionaler Form wird trotz einiger Rückschläge in den USA eine große Zukunft vorausgesagt. Das größte Problem bisher: wer einen 3D-Fernseher kauft, muss auch eine spezielle Brille auf die Nase setzen, damit das Gehirn die Bilder richtig verarbeiten kann - noch.

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3D-Entwicklungen gehen weiter

Denn vielerorts wird eifrig daran getüftelt, wie 3D-Inhalte auch ohne entsprechende Brille betrachtet werden können - ohne verschwommen und unscharf daher zu kommen. Das Fraunhofer Heinrich-Hertz Institut hat nach eigenen Angaben eine Möglichkeit gefunden, die stereoskopische 3D-Betrachtung ohne Brille zu ermöglichen. Auf der IFA sollen die neuesten Entwicklungen unter der Bezeichnung "Free2C_digital" präsentiert werden.

Das Grundprinzip: Es werden zwei Bilder ausgegeben, eines für das linke und eines für das rechte Auge. Durch eine neu entwickelte Barriere kann jedes Auge nur das passende der beiden Bilder sehen. Damit der Betrachter aber dabei nicht den Kopf absolut ruhig halten muss, wird das 3D-Display mit einer zusätzlichen Eyetrackig-Technologie zur Augenverfolgung gekoppelt. Eine Kamera sieht den Kopf und detektiert die genaue Position der Augen. Diese Information wird zur Aktualisierung des Bildinhalts verwendet: Egal wo sich die Augen des Betrachters finden, ein stereoskopisches 3D-Erlebnis ist möglich.

Auf der IFA2010 wird das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut ein zweites Display ausstellen, das eine ähnliche Technik für ein größeres Display umsetzt. Mit diesem können zum Beispiel zwei Personen unabhängig voneinander das gleiche Stereobild sehen.

Hayo Lücke
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    Zuletzt kommentiert von maze am 07.09.2010 um 06:46 Uhr
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