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Sonntag, 29.08.2010 13:01

"iZone": iPhone und iPad mit eigenem IFA-Bereich

aus dem Bereich Computer

Apple ist zwar kein Aussteller auf der Berliner Funkausstellung IFA, aber dennoch sehr präsent. So hat die Messeleitung erstmals eine so genannte "iZone" eingerichtet, in der Produkte und Dienstleistungen rund um iPhone, iPod und iPad vorgestellt werden.

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Ein Ort der Zusammenführung

Mit diesem Sonderbereich will die IFA Entwickler, Händler, Medien und Anbieter von Software-Lösungen zusammenführen. Zu den Ausstellern der iZone in den Hallen 15.1 und 16 gehören unter anderem die Zubehör-Hersteller Artwizz, iSkin und Trexta, der Lautsprecherspezialist Pioneer sowie Carl Zeiss mit seinem Cinemizer, einer 3D-Videobrille für iPhone oder iPod. Auch den Prototypen eines Nachfolgers will der High-Tech-Anbieter vorstellen.

Die 3D-Brille bleibt - und ist für Fernseher vergleichsweise teuer

Ein weiterer Schwerpunkt wird auch auf der diesjährigen IFA das Thema des 3D-Fernsehens sein. Auch bei neuester Technik ist diese Art des Fernsehens derzeit nur mit Hilfe spezieller Brillen möglich. Die Hersteller der ersten 3D-Fernsehgeräte fürs Wohnzimmer setzen dabei auf ein anderes Verfahren als die Kinobranche. Filme wie "Avatar", "Alice im Wunderland" oder "Für immer Shrek", die dieses Jahr in 3D in die Kinos kamen, verwandeln sich im Kino durch sogenannte Polfilter-Brillen in ein dreidimensionales Erlebnis. Für die neuen 3D-Fernseher sind hingegen sogenannte Shutterbrillen nötig. Daneben gibt es noch einige weitere Verfahren.

Beim Polfilter-Verfahren werden zwei Bilder mit unterschiedlichen Welleneigenschaften auf die Kinoleinwand projiziert. Die Filterbrillen lassen für linkes und rechtes Auge jeweils nur eines dieser Bilder durch. Vorteil: Die Brillen sind günstig herzustellen. Nachteil: Das Verfahren funktioniert nur mit speziellen Leinwänden.

Shutterbrillen sind hingegen deutlich teurer - sie kosten zum Teil rund 100 Euro, wobei natürlich jeder Fernsehzuschauer seine eigene Brille braucht. Die Fernsehgeräte senden Signale an die Shutterbrille. Linkes und rechtes Brillenglas öffnen und schließen dann im Wechsel, so dass jedes Auge immer die richtigen Bilder sieht und der 3D-Effekt entsteht. Shutterbrillen bieten den Vorteil, dass der 3D-Effekt aus unterschiedlichsten Blickwinkeln heraus funktioniert.

Hayo Lücke / dpa
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