Donnerstag, 26.08.2010 13:51

Dell Inspiron M101z im Test: AMD-Subnotebook

aus dem Bereich Computer
Inspiron M101z colours

Im Bereich der Akkulaufzeit outet sich das Dell Inspiron M101z als waschechtes Notebook und unterliegt daher in der Gegenüberstellung mit Netbooks oder kleineren Laptops auf Intel Atom-Basis. Der bereits zitierte Asus Eee PC 1201PN hielt im Test unter Vollast und bei der Videowiedergabe länger durch. Aber bei der längsten Messung im Energiesparmodus beim Lesen eines Dokumentes stößt das Inspiron den Eee überraschend vom Thron. Vermutlich liegt das Plus von etwa einer Stunde an der schwächeren Grafikleistung und/oder guter Energiespar-Features des Prozessors. Wirklich laut ist das Inspiron M101z nicht, dennoch ist der Lüfter immer zu hören.

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Dell Inspiron M101z im Test

  1. Optik, Maße und Eingabegeräte
  2. Anschlüsse, Hardware, Leistung und Display
  3. Akkulaufzeit, Fazit und Info-Tabelle

Fazit: Gut, aber keine Glanzleistung

Das Inspiron M101z ist eine gute Alternative zum Netbook, wenn es ein kompaktes Gerät sein soll und die Atom-Modelle einfach zu schwach auf der Brust und zu klein sind. Das neue AMD Vision Gespann aus Athlon II Neo Dual-Core-Prozessor und Radeon 4200er Onboardgrafik nimmt es mit allen Anwendungen auf, die die Zielgruppe interessieren könnten. Auch die HD-Wiedergabe ist kein Problem. Mit den neuen Intel Core i-Prozessoren der UM-Reihe (Alienware m11x) und Nvidias zweiter Ion-Generation können die Komponenten aber nicht mithalten. Sehr gut gefallen die Tastatur, die Displayqualität und die solide Verarbeitung des Inspiron M101z. Die Akkuleistung liegt im Mittelfeld.

Inspiron M101z im Test - Testnote 2,4 gut
Detaillierte Infos zu unserem Testverfahren gibt es in den Testkriterien.

Unsere Testkonfiguration für rund 550 Euro ohne Farbzuschlag bekommt preisliche Konkurrenz von Acers Timeline-Serie mit Intel Innenleben und längerer Akkulaufzeit. Reicht ein Single-Core-Prozessor aus, geht es bei Dell bei 429 Euro los. In diesen Preisgefilden stößt das neue Subnotebook des US-Herstellers auf das Toshiba Satellite T110 und jede Menge Netbooks mit Extras. Beim Preis-/Leistungsverhältnis reicht es daher nur für ein befriedigend.

Weitere Testberichte, Netbooks im Vergleich, einen Ratgeber zur Frage Notebook oder Netbook und weitere Tipps sowie Hinweise zum Notebook-Kauf liefert unser Hintergrundbereich.

Name: Inspiron M101z
Hersteller: Dell
Internet: www.dell.de
Preis: ab 429 Euro mit AMD Athlon II Neo K125 und ab 479 Euro mit K325 Dual-Core, Testkonfiguration 578 Euro
Technische Daten
Chipsatz/Prozessor: AMD M880G Chipsatz (SB820M) / AMD Athlon II Neo Dual-Core-Prozessor K325 mit 1,3 GHz
Grafikkarte: Onboard: ATI Radeon HD 4200 Serie (4225)
Bildschirm: 11,6 Zoll (1.366x768 Pixel), LED-Hintergrundbeleuchtung, hochglänzend
Batterie: Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen (56 Wh): Laufzeit: 150 Minuten unter Vollast / 380 Minuten Lesetest (WLAN und Bluetooth aus) / 235 Minuten Videowiedergabe (Lautstärke + Display 50%)
Speicher: 4 GB DDR3 (2x2) mit 1.333 MHz
Festplatte: 320 GB mit 7.200 U/Min
Laufwerk: kein Laufwerk integriert
Soundkarte: Onboard: Realtek High Definition Audio
Kommunikation: LAN, WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 3.0
Betriebssystem: Windows 7 Home Premium 64-bit
Abmessungen: BxTxH: 292 x 205 x 24 bis 35 Millimeter; 1,56 Kilogramm
Anschlüsse: HDMI, D-Sub (VGA), 3x USB, Kartenleser (SD, MS, MMC), Mikrofon, Kopfhörer
Sonstiges: 1,3-Megapixel-Webcam, Farbwahl für 29 Euro
Benchmarks/Zahlen: Windows Leistungsindex: CPU: 3,9 / RAM: 5,7 / 2D: 3,7 / 3D: 5,0 / HDD: 5,9

7-Zip: 164 JPG-Fotos (400 MB) ins .zip-Format: 41 Sek.

CPU-Benchmark von PC Wizard: 6.715, aber nicht aussagekräftig (Das Programm erkannte beim K325 fälschlicherweise vier statt zwei Kerne. Der Wert bezieht sich daher vermutlich auf einen Kern.)

CPU-Benchmark Cinebench: 2.551

Grafikkarte:
Frames pro Sekunde (fps) im Durchschnitt:
DirectX-10-Benchmark Devil May Cry: bei 1.024x576 Pixeln, Details & Auflösung niedrig, Schatten aus: 24 fps; 1.024x576 Pixel, Details & Auflösung hoch: 12 fps FurMark: 322
OpenGL-Benchmark Cinebench 64Bit: 1.539

HDD-Benchmark von PC Wizard: Sequentielles Schreiben/Lesen: 67/89 MB/s; gepuffertes Schreiben/Lesen: 75/110 MB/s; zufälliges Lesen: 28 MB/s
Stromverbrauch: Ausgeschaltet am Netz: ca. < 0,4 Watt
Eingeschaltet im Energiesparmodus: ca. 12 Watt
Videowiedergabe im Energiesparmodus: ca. 19 Watt mit Ohrhörern / 21 Watt mit Lautsprecher-Ausgabe
Benchmark-Test unter Höchstleistung (Displayhelligkeit 100%, WLAN ein): ca. 24 Watt
Garantie: ein Jahr Standard-Service mit Abhol- und Reparatur-Support, zwei Jahre gegen einen Aufpreis von 29 Euro, drei Jahre kosten 39 Euro
Pro & Contra
robustes Gehäuse
schönes Design
HD-Auflösung
HDMI-Ausgang
sehr gute Tastatur
spiegelndes Display, zu viel Hochglanz
kein Laufwerk
Lüfter könnte noch leiser sein
Bewertung:
Geschwindigkeit (20%): gut
Ausstattung (20%): gut
Display (20%): gut
Ergonomie (15%): gut
Akkulaufzeit (15%): befriedigend
Verarbeitung (10%): gut
Gesamt: gut (2,2)
Preis-Leistung: befriedigend
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